Geschichte

2011 - Sangerhausen Raritäten
Gegen Ende des Jahres 2010 hatte das Europa Rosarium Sangerhausen erstmals Sicherheitskopien seltener Rosensorten Sammlern über seinen Förderverein zum Kauf angeboten.
Das Schweizer Lost Beauties Vorstandsmitglied Behcet Ciragan, ein Sammler und Literaturquellen-Experte, machte sich sofort daran, die allerseltensten Rosen aus dieser Liste zusammen zu stellen.
Sie wurde dann in verschiedenen Rosen-Foren eingestellt und eine große Zahl dieser Pflanzen von Foren-Mitgliedern und anderen Unterstützern für Lost Beauties e.V. gespendet.

Ab März konnten die Kostbarkeiten dann im Rosenpark aufgepflanzt werden, von wo sie nun in alle Welt weiter zu Sicherungszwecken verbreitet werden können.
Diese Rosen bleiben im Besitz von Lost Beauties e.V. und die Ehre, sie pflegen zu dürfen, entspricht in ihrem Ausmaß der Verantwortung, die ich ihnen (und ihrer weiteren Verbreitung) gegenüber empfinde. mehr


2010 - Das Jahr des Umbruchs
Der Winter 2009/2010 war der erste sehr kalte nach einer Reihe milderer Winter. Noch Anfang März lag eine dicke Schneedecke und darunter hatten die Wühlmäuse viele Schäden angerichtet. Zum Glück waren keine Rosenwurzeln angefressen, aber die Wühlmaushöhlen und –gänge unter den Anhäufelungen und direkt an den Wurzeln verursachten viele Verluste. Auch die Wege und Flächen waren nach der Schneeschmelze ein Labyrinth aus Gängen und Wühlmaus-Hügeln.

Bis zum Frühjahrsmarkt im April gelang es so grade eben, die schlimmsten Schäden zu beseitigen.
Lost Beauties Mitglieder, die zum Markt und zur Jahreshauptversammlung teilweise sehr weit angereist waren, halfen dann noch am Vortag des Frühjahrsmarktes, die letzten erfrorenen Rosentriebe wegzuschneiden.mehr


2009 - Die Eröffnung
Die offizielle Rosenpark-Eröffnung war für den 7. Juni des Jahres geplant und bis dahin war noch viel zu tun. Die Winterpause durfte nicht allzu lange dauern und die kurzzeitig zweite BQG-Helferin, Ralf und ich hatten bei der Arbeit Gelegenheit, innovative Sport-Arten wie „gefrorene Rosen aus Töpfen schütteln“, „Eisplattenschleudern“ und „Zehenwarmhüpfen“ auszuprobieren.

Bereits im Herbst 2008 mehr


2008 - Wasser ist ein kostbares Gut
Die allerersten Stauden wurden schon im Herbst 2007 in die vorderen Bereiche der West- und Nordreihe gepflanzt. Im Frühjahr 2008 folgten viele weitere. Der Frühsommer 2008 war wieder besonders heiß und trocken. Da inzwischen schon mehr Rosen ausgepflanzt waren, war die Wasserversorgung weiterhin das größte Problem. Karsten Witten brachte etwa einmal pro Woche einen 1000 Liter Wassertank und wenn genug Zeit war, verteilte er einen Teil davon gleich auf die entlang der Pflanzflächen aufgestellten Bottiche, damit die Helfer nicht ganz so weite Wege mit Gießkannen und Eimern hatten. Im Mai waren im Nachbarort wieder etwa 2200 Stiefmütterchen aus öffentlichen Bereichen entsorgt worden. Ein Teil davon wurde im Rosenpark ausgepflanzt und der Rest getopft. Da es zur Zeit ihrer Rettung sehr heiß war, brauchten auch diese Pflanzen, genau wie die frisch gepflanzten Rosen, Gemüse-Jungpflanzen und Großstauden, alle zwei Tage Wasser. Auch die aus Gärten und Grünabfall-Behältern geretteten Immergrünen und Großsträucher waren auf ausreichende Wässerung angewiesen, um anwachsen zu können (und haben fast alle überlebt). mehr


2007 - Vorgeschichte und Entstehung
Vorgeschichte Im Herbst und Winter 2006/ 2007 retteten Mitglieder von Lost Beauties e. V. ca. 100 Wildrosen und Polyanthas von einem Baugelände. Diese Pflanzen wurden in verschiedenen Gärten zwischengelagert, brauchten aber einen dauerhaften Platz zum Weiterwachsen. Von einem Rosarium hatte der eine oder andere schon länger geträumt, denn der eigene Garten ist nie groß genug für alle schönen und besonderen Rosen, die ein Sammler unbedingt noch braucht… Nun war aus dem Rosariums-Traum plötzlich ein „Rosariums-Sachzwang“ geworden, denn niemand konnte so viele und teilweise sehr große Rosen im Privatgarten unterbringen. Bereits der zweite befragte Labenzer Landwirt sagte zu, eine Fläche langfristig zu verpachten. – Aber mehr