Dienstag, 7. Juni 2022

Frühsommer 2022


Clematis The President und Rose Blue for You am renovierten Terrassenteich.

Diesmal geht es nicht nur um Pflanzen sondern auch um drei Hunde, die *ganz besonders dringend* einen Pflegeplatz, besser noch ein dauerhaftes Zuhause brauchen sowie eine traurige Nachricht bezüglich eines unserer Haustiere. Dazu später mehr...


Der kaputte Teich (im Hintergrund) Mitte Mai von der Gartentür-Terrasse aus: Schön eingewachsen aber Wasser gab´s darin nur noch ganz unten...


... Also mußte fast alles raus: Die beiden übereinander liegenden Folien (die ganz alte als Schutz über der etwas neueren) konnte ich nur ein Stück verziehen, um Risse an den Seiten außerhalb des potentiellen Wasserspiegels zu bekommen. Um die Folie(n) komplett aus der Teichgrube zu ziehen hätten meine Kräfte nicht mehr gereicht. 


Alle pflanzlichen und tierischen (Molche) Teichbewohner wurden vor Beginn der Schlammschlacht evakuiert. 
Ein Seerosen-Eimer sowie der größte Teil der anderen Teich- und Sumpfpflanzen durfte später wieder zurück, drei Bottich-Füllungen Seerose haben einen neuen Wirkungsbereich gefunden.
Sehr gefreut über die Rückkehr in den renovierten Teich haben sich, nach einer knappen Woche im Eimer, sicher die Molche.


Ganz dicht ist der Terrassenteich, auch nach der Entfernung mehrerer Meter Birkenwurzeln, im oberen Bereich nicht. Immerhin steht das verbleibende Wasser wieder höher, das muß reichen.
Wenn erst die fehlenden Steine ergänzt und die Ufer- und Randpflanzen wieder eingewachsen sind, wird die Zustandsverbesserung deutlich.


Marie Bugnet steht an der vorderen Teichseite. Mangels Frühjahrsschnitts ist sie so ausladend geworden, daß sie vor den Arbeiten am Teich zusammengebunden werden mußte, sonst wäre da kein Durchkommen gewesen. 
Sie blüht (und duftet) schon seit mehreren Wochen und hat immer noch viele Knospen. Nach dem verspäteten Rückschnitt wird sich das bis zum Frost fortsetzen.

Viele Fotos habe ich bisher nicht machen können: Das Aufladegerät für die neue Digi kommt nicht an Land und eine geliehene (DANKE!) habe ich erst seit letzter Woche.
Aktuelle Fotos werden daher nach und nach zu diesem Blog-Eintrag ergänzt. Erstmal folgt ein kleiner Rückblick auf den Mai:


Nochmal das Teichbeet vor der Renovierung...


...mit den dieses Jahr besonders üppig blühenden Aurikeln (im Zinkeimer, der über Winter trocken untergestellt wird) ...


...und weißen Tulpen, die auch lange durchgehalten haben.


Lavendel-farbene Tulpen mit Allium auf dem "Fischhügel(chen)",...


...weitere Tulpen auf dem Rittersprnhügel (chen),...


...Zurel (neu hier) und Queen of the Night, die Piet noch schnell vor dem Verblühen erwischt hat, und...


...violette Tulpen am Rand der Wäscheterrasse mit Lunaria annua/Silbertaler.

Auch noch vom Mai sind die Fotos von Roccos Grab:

Links im Bild der Beetteil gegenüber vom Mini-Beet am Holzstapel (rechts).


Hier schaut man über die Grabecke mit den gefüllten, violett-pinken Tulpen (unten rechts) über den Steingarten im Nordbeet (Bildmitte) in Richtung nördlicher Grundstücks-Ecke und Fischhügel (hinten).


Die Strauchpaeonie am "Apfelbaum-Teich" ist inzwischen auch verblüht. Stattdessen gehen dort jetzt mehr und mehr Rosenknospen auf (Fotos werden hier ergänzt).


Aktuell ist das Bild des blühenden Ramblers (?) aus dem Ex-Park am Ostzaun zur angrenzenden Koppel.
Die Lücke oben rechts sollte eigentlich von Clematis alpina-Trieben und - Blüten ausgefüllt sein. Nicht nur die hat ein "netter" Nachbar aber auch dieses Jahr wieder mit hochgehaltenem Freischneider oberhalb des Zauns (auf unserer Seite) geschreddert. 
Alle dickeren Drahtreste, die ich noch hatte, habe ich dort jetzt parallel zum/oberhalb vom Zaun verspannt. Vielleicht gibt es dann nächstes Jahr endlich Clematisblüten statt Gucklöchern.


Auf dem Komposthügel in der Südostecke sind Rose de Resht (links) und Geza (rechts) zum Glück unerreichbar für nachbarliche Schredder-Aktivitäten (hoffe ich zumindest).


Dichter am Zaun (der Holunder im Hintergrund wächst direkt daran) blüht schon seit einer ganzen Weile Agra.


Ebenfalls schon sehr üppig: Prince Frédéric II de Prusse am Gerüst auf der Südseite....


... Dank der kühlen Witterung sind seine Blüten in dieser Saison auch wieder schön dunkel.


Vino blüht bei jeder Art von Witterung dunkelrot. Diese duftende Tee Hybride oder Strauchrose verdient eigentlich größere Verbreitung.
Gegenüber erkennt man Blüten der historischen Iris-Sorte Lent A. Williamson. Sie ist besonders robust und verträgt auch halbschattige Standorte. 


Eine der ersten, diesjährigen Blüten der Moosrose Deuil de Paul Fontaine.


Für mich perfekter Kontrast und perfekte Ergänzung zu den geheimnisvollen, tiefen Violettrot-Tönen sind Rosen mit "Engelsblut"-farbenen Blüten wie z. B. diese (echte) Mme Cornélissen ....


...Oder Louise d´Arzens, die, zusammen mit ihren Nachbarinnen, langsam den Pavillon einspinnt.


Eine große Freude ist auch die blau leuchtende Iris auf der Südseite, die schon im Jahr nach der (erneuten) Verpflanzung blüht.


Etwas länger zurück zur vollen Üppigkeit hat Purezza gebraucht, die vorletztes Jahr aus dem Ex-Park evakuiert wurde und in der letzten Saison erst zögerlich geblüht hat. 


Begeisternd ist auch diese zweifarbig blaue Bart-Iris (oben und links), von der eine liebe Freundin vorletztes Jahr einen ganzen Eimer voller Rhizome unter den Helfern bei der Rosenpark-Auflösung verteilt hatte.
Mit eingeschmuggelt hat sich die Zweifarbige unten rechts, die nach der Blüte in´s  Apricot-Beet umzieht.
Namen habe ich leider auch zu diesen beiden Sorten nicht. Und niemanden mehr, den ich danach fragen kann...


Lac Majeau im Vorgarten-Streifen vor der Linde...


...und Lac Majeau-Blüten aus der Nähe.

Ihre Knospen sind (wie auch die von Louise Bugnet u. a.) dunkelrot-weiß gestreift und erinnern mich immer an Kinder-Pyjamas.
Sie hat im oberen Bereich der Langtriebe keine Stacheln, verträgt Halbschatten (wächst dort höher und schlanker), blüht zuverlässig öfter, duftet und bildet (sofern man Verblühtes stehenläßt) dicke, orange-farbene Hagebutten. 


Einer der beiden Stanwell Perpetual-Sträucher des Vorgartens, zusammen mit einem Henry Hudson-Ausläufer (die kleinere Weiße links im Bild).
Das Foto hat Piet vorletzte Woche gemacht, inzwischen ist der erste Blütenschwung schon vorbei und es steht ein weiterer Rückschnitt an. 


Einige der intensiv duftenden Stanwell Perpetual-Blüten aus der Nähe.


Eine Blüte des Schneekoppe-Ausläufers, der sich direkt an der Haustür festgesetzt hat, obwohl er dort gar nicht sein sollte....


...Dort herrscht nämlich sowieso schon Gedränge: Neben/hinter der ausläufer-treibenden (noch nicht blühenden) Rosa centifolia maior steht diese ausladende Schnee-Eule...


... Dahinter habe ich vorletzten Herbst noch Gloire des Rosomanes (aus dem Ex-Park) an die Wand gequetscht.
 
Das Foto ist von vorletzter Woche, der Standort vollsonnig und es hat einige male geregnet. Es ist erstaunlich, wie lange sich die (in natura dunkleren) Blüten von Gloire des Rosomanes auch unter solchen Bedingungen (Halbschatten verträgt er auch) halten: Inzwischen sind sie schon etwas derangiert, aber trotzdem noch recht ansehnlich - und neue folgen bald.

Diese historische, fast dauerblühende Sorte hatte nicht nur große Bedeutung für die Rosenzucht (die meisten modernen Sorten haben sie unter ihren Vorfahren). Wegen all ihrer guten Eigenschaften ist sie auch heute noch ein perfekter Garten-Kandidat, insbesondere für Plätze, an denen sich andere öfterblühende Strauch- oder Kletterrosen schwer tun. 


Der Vorgarten-Streifen an der Hauswand wird jetzt von Rot-Tönen dominiert. Dort sind vor allem öfterblühende, rote Strauch- und Kletterrosen-Züchtungen von Jürgen Weihrauch aufgepflanzt.
Vorne rechts Blüten einer Sally Miller, weitere Sorten werden noch detaillierter fotografiert (grade stürmt und regnet es wieder). 


Etwas Rosa gibt es aber auch: Délia schaut mit ihren großen, intensiv duftenden Blüten zwischen Weinlaub hervor. 


Weiter kräftig gewachsen ist der weiße Multiflora-Sämling, den ich aus dem Ex-Park mitgebracht hatte. Bisher zeigt er, trotz Stauhitze, keine Spur von Mehltau (Multiflora-Abkömmlinge sollte man eigentlich nicht an vollsonnige Wände pflanzen)
Petit Papillon, links daneben, blüht auf diesem Foto von letzter Woche noch nicht. ...


Öfterblühende, weiße Multifloras gibt es einige und in allen Wuchsformen. Von daher ist dieser Sämling nichts Besonderes. Mir gefällt er mit seinen kleinen, halbgefüllten, leicht duftenden Blüten trotzdem ganz gut: Eine weitere Erinnerung an den früheren Rosenpark.


Zum vorläufigen Abschluß des heutigen Gartenberichts (weitere Fotos werden ergänzt) nochmal die zweifarbig blaue Bart-Iris mit der Rose Vino als Hintergrund: Sind sie nicht ein Traumpaar?

- Und jetzt zu drei Notfällen, die (nicht nur) mir sehr am Herzen liegen: Für diese Hunde werden *besonders dringend* Pflege-, bzw. im Optimalfall Adoptiv-Plätze gesucht weil ihr Schicksal sonst ein extrem trauriges sein wird:




Über den Verein Streunerherzen e. V., der Hunde und Katzen auf Sardinien betreut, haben wir Sullivan bekommen und ich kann ihn (wie auch alle anderen TS-Organisationen, die ich kennengelernt habe) uneingeschränkt empfehlen.

Weil Sullivan zwar schon große Fortschritte gemacht hat aber noch nicht "stabil" genug für die dauerhafte/längerfristige Akzeptanz eines Zweithundes ist, kann ich selbst leider keine/n der drei Süßen aufnehmen. 
Wer über eine Möglichkeit dafür verfügt sollte bitte *schnellstmöglich* (die Zeit läuft!) Kontakt zu Streunerhilfe e. V. aufnehmen: Die mail-Adresse steht in den Links für die einzelnen Hunde. - DANKE!!!!

 ******

Am 17. Mai mußten wir unseren Louis gehen lassen: Ein paar Tage nachdem er länger verschwunden war bekam er nachts plötzlich Krämpfe und Lähmungserscheinungen...Zwölf Jahre und zwei Monate ist er leider nur alt geworden. Trotz seiner Macken war er ein echter Charmeur, sehr sozial im Umgang mit seinen Kater-Kumpeln, Roccos treuer Begleiter bis zum Schluß und sicher der lauteste Schnurrer, den es je gegeben hat.




Noch im ersten Zuhause in Lübeck...

Schon in Labenz...
 




Ich vermisse ihn...

Viele Liebe Grüße,
Raphaela und Sullivan

Nous sommes Donbass!
Heimatliebe ist kein Verbrechen.
Free Julian Assange!
Я на стороне России


***Hier beginnt der Bereich für Politik. - Nicht weiterlesen, wer davon nichts wissen möchte! ****

Viele Links sind unter den vorigen Blog-Beiträgen zu finden, weitere werden hier ergänzt...

"Wissen ist eine Hol-Schuld" (Albert Einstein zugeschriebenes Zitat)


Und schon wieder ein heftiger Angriff auf die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk. - Findet seit *acht* Jahren regelmäßig statt, kostet viele Todesopfer und Schwerverletzte, wird in den westlichen Hauptstrom-Medien weiterhin verschwiegen:

- Erwähnte ich schon mal, daß Lügen, Heuchelei, Doppelstandards und Kriegshetze mich *extrem* anwidern? - Falls nicht: Das war, ist und bleibt so.

Im Übrigen kann man gute Quellen sehr leicht von schlechten unterscheiden: Man muß nur darauf achten, welche ihrer Äußerungen und Prognosen im Nachhinein zutreffend waren und welche nicht.
Da ich den hybriden Krieg, der u. a. via Ukraine (Land und Menschen sind nur bemitleidenswerte "Mittel" globalistischer/westlicher Geopolitik)  gegen Russland geführt wird, seit 2014 sehr aufmerksam verfolge, weiß ich, daß die Trefferquote *meiner* Quellen sehr hoch ist. - Und daß das "Imperium der Lügen" der "wertewestlichen" Globalisten mitsamt deren Medien zurecht so genannt wird. 

À propos "seriöse" "Qualitäts"medien (ein Beispiel von vielen):

Zu einigen Punkten gäbe es noch Ergänzungsbedarf, m. E. aber im großen Ganzen eine recht realistische Einschätzung:
(Ergänzung: Auch das dortige Kommentariat argumentiert intelligent).

Nein. Doch. Oooooh!

Gefunden im gelben Forum (das auch immer mal wieder einen Blick lohnt):



Wo wird man darüber wieder nicht informiert? - In den Hauptstrommedien:

Dazu auch:

Deliberately killing civilians and children will lead their souls to hell:

Dazu auch:

Auch hier Thema:

"Deutschland hat ein Problem: Manipulativer Journalismus"

Interessante Analyse vom US-Saker, deutsche Übersetzung im Gelben:

Passend dazu:

Deutsche Übersetzung der vollständigen Rede von Vladimir Putin auf dem St. Petersburger Wirtschaftsgipfel: