Dienstag, 18. Mai 2021

Frühlingsgrüße von der Garten-Baustelle

 

Endlich ist es doch noch Frühling geworden. Keiner aus dem Bilderbuch, immerhin aber inzwischen frostfrei. Piet hat Fotos von Blühendem gemacht und von den Fortschritten der Bauarbeiten. 

Die Frühjahrsschnitt-Dokumentation mußte, wie einiges andere, verschoben werden. Es gibt ja auch noch den Sommer-Rückschnitt nach der ersten Blüte, vielleicht klappt´s dann damit.











Foto vom April: Blush Noisette-Hochstamm nach Rückschnitt und mit frisch gestrichenem Fenster.



Ein Stückchen dahinter der Blush Noisette-Strauch nach dem April-Rückschnitt.



Phönix aus der Asche: Diesen Farn haben mir Günther und Elisabeth vor vielen Jahren aus Österreich mitgebracht. Lange Zeit stand er im trockenen Schatten der Gold-Eibe im Ex-Rosenpark. Jetzt wächst er an der Linde und wird öfter mal gegossen. - Eine schöne Erinnerung.
 





Ein Helleborus-Sämling mit interessanter Farbe. Meine ist es eher nicht.


Dagegen gefällt mir diese Farbe immer wieder sehr: Wir "Verfemten" müssen ja auch zusammenhalten ;-)






























  Die Heucheras lieben dieses Wetter.















Die Kirschblüte ist inzwischen vorbei, jetzt blüht grade der Apfelbaum.











Das neue "helle" Beet mit einem Sammelsurium von TH, Bourbonen, Floribundas und Austins, die sich nach dem Umzug grade eingewöhnen. 





Das neue "lila" Beet. Die Raritäten-Ruinchen darin haben zum Glück alle den Winter überlebt, sind aber auch am neuen Platz wühlmaus-gefährdet. 



Die fleißige Jäger-Katze wird von den drei Katern gemobbt und hält sich daher nur selten im Garten auf. 



Die Hyazinthen haben dank kühler Witterung dieses Jahr lange geblüht.



Bei den Tulpen hält die Blüte noch an. 



Der rötliche Austrieb von drei Parole-Pflanzen in einem Bild. 



Eine von drei geretteten "Muttertags"-"Zimmer"-Hortensien. Das Pflanzenretten kann ich immer noch nicht lassen. Was keinen dauerhaften Platz im Garten findet wird später verschenkt.



Die Weiße passt gut zur violetten, späten Hyazinthe. 



Omphalodes verna kann man nie genug haben...



...Primeln auch nicht.



Von dieser wüßte ich gerne die Art, sie ist vor einigen Jahren plötzlich aufgetaucht und versamt sich in leichten Farbvarianten. Vielleicht ein Primula elatior-Abkömmling, der sie in Aufbau und Belaubung stark ähnelt?



Die Schlüsselblumen sind inzwischen verblüht und die Saat abgesammelt und weitergegeben: Noch mehr bekomme ich hier nicht unter. 
Wie man sieht, müssen wegen der Wühlmäuse nach wie vor alle Zwiebelpflanzen außer Narzissen, Hasen- und Schneeglöckchen (Gladiolen scheinen sie auch nicht zu mögen, bin da aber noch nicht sicher) in Töpfen gepflanzt werden.  



Die ungefüllte Aurikel war mal ein Fund vom Grabbeltisch eines Garten-Centers. Eigentlich gehört/e der Eimer einer wunderschön dunkelviolett Gefüllten, der ich vor ca. fünfzehn Jahren beim Berliner Raritätenmarkt nicht widerstehen konnte. Das Dunkle, das vorn traurig über den Rand hängt, ist der Rest davon: Die Ungefüllte hat sie komplett überrannt. Nach der Blüte bekommt sie einen neuen Topf alleine für sich. 



Hübsch ist die Ursurpatorin auch, allerdings nicht robust genug für´s Freiland, alle Versuche, Teilstücke an trockeneren Plätzen ausgepflanzt zu überwintern, sind leider gescheitert: Die Winter sind hier einfach zu nass.



Die gefüllte Schönheit (links) war (bisher ;-)) die teuerste Staude, die ich mir je geleistet hab und ihren Preis mehr als wert. Hoffentlich erholt sie sich wieder sobald sie ihre Privatsphäre zurück hat. 



Dieser Bereich war immer sehr trocken, mit Eisenhut z. B. hätte es dort gar nicht geklappt. Seit sich unter der großen Eibe nicht nur Roccos abgenagte Rinderknochen ansammeln sondern auch Katzenstreu und Holzasche gedeihen die Pflanzen dort viel besser. 





Inzwischen mag ich auch Weiß-Gerandetes sofern der Rest eine "passende" Farbe hat. 




Ruhige Blau-Violett-Töne sind aber unverzichtbar zur Harmonisierung und Nerven-Beruhigung. 



Nach vielen Jahren guter Dienste bei der Elimierung von Brennessel- und Brombeerdickichten wurde hier vorgestern die (Silage-)Folie entfernt (auf der Seite hinter dem Steingarten heute). Das ergibt Platz für neue Sonnen-Stauden, die schon unterwegs sind, und nimmt den Schnecken die Deckung. 

- Nachtrag: Inzwischen sind die zusätzlichen Sonnenkinder eingepflanzt. Wie auch die Schattenstauden (von denen einige sogar mit Blüten ankamen) sind es sehr kräftige Exemplare, die, sorgfältigst verpackt, frisch und unversehrt eingetroffen sind, gute Beratung inklusive. Eine besondere Empfehlung daher für: https://staudenkulturen-stolz.de - Gerne wieder und Danke schön! :-)

Am Beetrand wachsen schon u. a. diese ehemaligen Geschenke...


...und Rettungspflanzen:

 


Ansonsten finden, umständehalber nur peu à peu, parallel u. a. Pflasterarbeiten statt...


Hier kritisch beäugt, letztendlich aber gut angenommen, von Louis, der seltene Sonnenstunden gerne auf den schon verlegten Steinen (erst ca. die Hälfte) genießt. 



Ein sicherer Weg zum Pavillon ist auf diesem Bild von vorletzter Woche immerhin schon fertig. Mittlerweile kann man auch ganz um den Tisch herumgehen und morgen geht´s hoffentlich ein Stück in die andere Richtung weiter. Betoniert wird dabei übrigens nicht, verlegt werden die überwiegend gesammelten und geschenkten Steine in Erde und ein bißchen Sand. 



Auch hier natürlich immer hilfreich dabei...



...der treue Rocco, der sich noch erstaunlich gut hält, unsere täglichen, kleinen Ausflüge genießt und ganz besonders den Rinderknochen im Anschluß daran. Er schaut etwas unbehaglich weil er wohl (im Gegensatz zu mir) bemerkt hatte, daß Piet ihn/uns fotografiert. Das hasst er immer noch wie am ersten Tag. 



Mit einer letzten Frühlingsimpression...



...und einem Regenbogen verabschieden wir uns für heute von euch.

Viele Liebe Grüße,
Raphaela & Rocco


Nous sommes Donbass.
Heimatliebe ist kein Verbrechen.
Free Julian Assange!