Freitag, 14. Juni 2019

Im Duftrausch


Purpurhexe aus dem MSG-Forum ist grade zu Besuch und hat heute schon einige Fotos gemacht - Übrigens ist es eine Premiere, daß Fotos noch am selben Tag hochgeladen werden können: Ihre sind so gut, daß sie nur verkleinert werden müssen.

Aktuell: Eine traurige Nachricht gibt es leider auch (Details ganz unten und unter "Veranstaltungen")




Die Moos Rosen blühen jetzt alle. Z. B. James Mitchell...




...Soupert et Notting...




...Deuil de Paul Fontaine...




...Lucie Duplessis...




...Van Dael...




...Marie de Blois (die sich dieses Jahr in die Wildkirsche aufgeschwungen hat)...




...James Veitch...




...und Pélisson.




Auch die meisten Centifolien blühen inzwischen. Hier z. B. Vièrge de Cléry...




...Petite de Hollande (Purpurhexe meint, das Foto sei verwackelt aber mir gefällt die Stimmung besonders gut)...




...Désirée Parmentier...




...und R. Centifolia "Variegata".




Die Gallicas tragen ebenfalls zum Duftrausch bei.




Wie zum Beispiel Aimable Amie...




...Durch Sturm und Regen etwas außer Facon geraten aber immer noch voller Blüten, Knospen und Duft.




Diese Rose soll Cosimo Ridolfi sein, erinnerte uns heute aber stark an Belle de Crécy.




R. gallica "Versicolor" (oder Rosa mundi).




Nestor. 


- Der Rest der kleinen Auswahl kommt jetzt etwas unsortiert weil dieser Blog-Beitrag bis Mitternacht fertig werden soll:




Charles Lawson im kleinen Bourbon Beet.




Mme Lauriol de Barny in der Westreihe.




Frédéric II de Prusse an der vorderen Ecke des großen Bourbon Beets.




...Prince Charles in der Mitte des großen Bourbon Beets...




...In der Nähe steht diese wunderschöne Rose, die als Ausläufer hier ankam. Vom Namen läßt sich leider nur noch "Triomphe..." entziffern und bis jetzt haben wir im Jäger noch nichts gefunden, das passen könnte. Vielleicht meldet sich der freundliche Spender nochmal?

Nachtrag: Eventuell Triomphe d´Amiens? 
Nachtrag vom Nachtrag: Es ist keine Sorte von "Triomphe" sondern, tata! - Eine weitere Great Western. 
Diese Sorte ist mit ihren verschiedenen, regionalen Klonen sehr wandelbar und hat mich nicht zum ersten - (sondern ca. achten) mal genarrt. Purpurhexe (die sie zuerst "enttarnt" hat) ist immer noch geschockt davon, sie nicht schon auf den ersten Blick erkannt zu haben. Ich seh das gelassener: 
Erstens ist das jedem schon mindestens einmal passiert, zweitens handelt es sich hier um ein besonders schönes Exemplar (das im Herbst zur Adoption steht) und drittens hatten wir Gelegenheit, unsere Kenntnisse über diverse rote Rosen mit dem Namensbestandteil "Triomphe" zu erweitern (es gibt da einige habenswerte Sorten!).




Gros Choux de Hollande an der hinteren Seite des großen Bourbon Beets.




Im Pavillon Beet duften immer noch die weißen Nelken während die Rosen erst langsam mit der Blüte beginnen.




Am Teich gegenüber Mme Legras de Saint Germain...




...während im Teich die Frösche lärmen (die Algen stören sie offensichtlich weniger als mich).




Purpurhexe hat sich auch in den hinteren, noch unaufgeräumten Parkbereich getraut und ist dabei u. a. auf Erinnerung an Brod getroffen.



Der südliche Wiesenweg in dem Bereich wo Fantin Latour...




...Hippolyte...





...und Tour de Malakoff stehen, war im April zurückerobert, ist momentan aber wieder "umkämpft".




Im Damaszener Beet duften aktuell u. a. L´Ingénue...




...und Pink Leda (die im Winter stark zurückgeschnitten worden war, kaum zu glauben, welche Ausmaße sie seitdem wieder angenommen hat). 




...Auch bei den Albas blüht und duftet jetzt alles. Hier z. B. Sapho...




 ...und die "Schöne aus Angeln".


- Zum Abschluß für heute noch ein Abendfoto vom Portland Beet:




Mit großem Dank an Purpurhexe und in Vorfreude auf die Fortsetzung des Duftrauschs, VLG,
Raphaela



Nachtrag:


Uve Jannsen ist tot: Der sehr aktive und liebenswerte Rosenfreund, -sammler und züchter ist Ende Mai plötzlich verstorben. Seine große Sammlung von Mutterpflanzen und Sämlingen muß deshalb jetzt leider aufgelöst werden.

Seine Frau und einige Helfer organisieren am Wochenende (15. und 16. Juni) einen Abverkauf der seltenen Mutterpflanzen (im Container) und Pflanzen seiner langjährig verfolgten Zuchtlinien (ebenfalls getopft).
Es geht vor allem um historische Sorten (z. B. alter Teehybriden und Noisettes u. a.), viele davon sehr selten.

Der Verkauf findet am Samstag (15.6.) und am Sonntag (16.6.) von 13.00-18.00 Uhr statt.

Die Adresse ist:
Nordballig/Dollerup (bei Flensburg)
Neukirchner Weg 25a
(Treibhaus hinter der Angeler Gärtnerei)



Dienstag, 4. Juni 2019

Frühsommer


Aktuell: Die Hauptblüte der historischen Rosen hat jetzt eingesetzt. 

Das Startfoto stammt aus dem Rugosa Beet und ist inzwischen fast zwei Wochen alt: Blick von unten auf die beginnende Blüte von Wasagaming. 




Am letzten Tag der mehrwöchigen Aufräumaktion im Rugosa Beet hatte ich endlich mal an´s Fotografieren gedacht. Leider sind drei Viertel der Fotos nichts geworden, deshalb gibt´s von den zufällig (halbwegs) gelungenen Motiven gleich mehrere Bilder...




...Das war´s dann auch schon mit den halbwegs gelungenen Fotos aus dem Rugosa Beet, der Rest dient reinen Dokumentationszwecken...




...Wie z. B. dieses von den ersten (diesmal sehr hellen und wenig gefüllten) Blüten des Lac Majeau-Sämlings "Pollerprinzessin" (er hatte sich direkt an einem der Poller vor unserem Haus versamt): Man merkt den meisten Pflanzen noch an, wie sehr sie unter der Winden-Überwucherung gelitten haben.




Erstaunlich gut hat sich Mary Manners, im mittleren Bereich des Rugosa Beets, gehalten. Hier gab es auch noch nicht so viele Winden wie ein Stück weiter östlich und nördlich, wo man vor lauter Winden-Gewürge kaum noch die Rosen darunter erkennen konnte.
Die spitzen, schwarzen Ohren im Vordergrund gehören nicht zu einem Batman-Kostüm sondern zu Rocco. 



Polareis, an der Nordseite des Rugosa Beets und leider bei starker Sonne fotografiert. Das mag die aktuelle Digi nicht (genauso wenig wie Dämmerung und Regenwetter). 




Nochmal Wasagaming, diesmal von vorne und mit einem Teil des restlichen Rugosa Beets im Hintergrund. 
Sehr gefreut hat mich, Souvenir de Trélaze (vorne links) und Bergers Erfolg lebendig vorzufinden: Erstere ist noch sehr jung und Letztere hat den denkbar schlechtesten Platz, daher hätte ich das kaum zu hoffen gewagt. 




Dieses Foto ist das einzige vom Moos Rosen Beet, das was geworden ist. Auch bis hierhin waren die Winden aus dem Rugosa Beet (unter dem trennenden Mulchweg hindurch) schon vorgedrungen. Jetzt ist hoffentlich erstmal Ruhe.

Heute (3. Juni) habe ich von weitem die erste, offene Moos Rosen Blüte gesehen. Die Menge der Knospen ist gigantisch und bis auf ein, zwei Fundrosen sind alle Pflanzen neu etikettiert. 

Leider noch ohne Foto: Der neue Verkaufsstand ist fertig. Die alte Palettenkonstruktion hinter der Wasserstelle war endgültig durchgerottet und ist jetzt durch drei runde Tische ersetzt. Man kommt so zum Gucken und Gießen viel besser an die Staudentöpfe ran (sogar eine Beschriftung ist geplant). 

Die getopften Ausläufer (momentan überwiegend) historischer Rosen stehen (soweit die Etiketten noch lesbar sind/waren) jetzt auf dem langen Pflanzentisch direkt hinter den Koniferen (gegenüber der Wasserstelle) und haben in diesem Jahr sogar Preisschilder. 

Die letzten Petit Papillon-Pflanzen (im Herbst gibt´s Nachschub) stehen, wie immer, auf und vor einem Palettentisch hinter dem Pavillon. Da sie spät im Jahr neu getopft und dabei stark zurückgeschnitten wurden, sind sie aktuell noch etwas kleiner als die meisten Ausläufer historischer Sorten.

Die anderen Rosen hinter dem Pavillon sind zum Auspflanzen im Park bestimmt (also "privat" und unverkäuflich). 




Das (vor-)letzte Bild von Wasagaming (die fast als erste der Rugosas voll blüht) für heute. Diesmal von hinten, bzw. aus nordwestlicher Richtung fotografiert. 

Der bereits aufgeräumte Teil des Parks endet in Höhe der Kurve (rechts hinter Wasagaming) um das Rugosa Beet, der Rest ist noch Dschungel. Dieser sollte außerhalb erkennbarer Wege bitte nicht betreten werden: Es könnten bei solchen Vorstoßversuchen kleine, im Gestrüpp verborgene Rosen beschädigt werden, die im Verlauf des Sommers noch befreit und gerettet werden sollen.

Eintritt müssen wir diesen Sommer trotzdem wieder nehmen. Auch wenn der Park bisher nur etwa zur Hälfte zurückerobert werden konnte wird diese Hälfte (mit den meisten historischen Sommerblühern) ab der zweiten Juni-Hälfte doch recht sehenswert sein: Die Gallicas z. B. sind in diesem Jahr sogar zum größten Teil aufgebunden und die Mulchwege zwischen den einzelnen Beeten mit historischen Rosen (in der westlichen, schon zurückeroberten)  Parkhälfte wieder durchgängig begehbar (sobald nächste Woche der Rückschnitthaufen zwischen Moos - und Rugosa Beet weggeschreddert sein wird). 




Blick in die andere Richtung (nach Westen), mit Wasagaming links im Bild. Bis ungefähr hier ist auch die Nordreihe (rechts) wieder aufgeräumt. 

Für eine Fläche von 20 bis 30 m 2 braucht es mit gründlichem (!) Unkrautroden, Bodenebnen (die Wühlmäuse haben heftig gewütet) , Folienabbürsten (die alte Mulchschicht wird unter die Folie gefegt bevor neues Stroh drauf kommt) und - ergänzen, Rosenschnitt und Kantenabstechen ca. einen Arbeitstag. Bei hartnäckigen Wurzelunkräutern muß noch mehr Zeit eingeplant werden.

Ganz hinten ist in der Bildmitte eine weitere Neuerung zu erkennen: Am Anfang des Mulchwegs, der um das Alba Beet herumführt, gibt es jetzt eine Sitzgelegenheit in Form einer dicken Baumscheibe. 




Diese wunderschöne Akelei (die waren/sind dieses Jahr besonders traumhaft) im schon aufgeräumten Teil der Nordreihe hätte ein besseres Foto verdient. Einen kleinen Eindruck des fast schwarzen Farbtons vermittelt hoffentlich auch das hier.



Etwa eine Woche alt ist dieses Foto einer blühenden Spinosissima in der Nordreihe. Hier war letzten Sommer noch alles von Brombeeren, Gras und Weidenröschen überwuchert. Jetzt spielt im mittleren Bereich ein Teil der Dahlien bis zum Herbst Platzhalter für weitere, öfterblühende Rosen. 




In dem Bereich links von der Spinosissima sind einige Aussaatflächen für Sommerblumen angelegt. 




Schräg gegenüber der neue Sitzplatz, von dem aus man später Sommerblumen, Dahlien und blühende Rosen betrachten kann. Umduftet u. a. von Radio Times, Sophie Charlotte und einer Gruß an Labenz hinter der Baumscheibe. Die ist ein bißchen schief aber man sitzt darauf sehr bequem (hab´s ausprobiert). 




In der nordwestlichen Parkecke haben sich die letztes Jahr noch überwucherten Polyanthas wieder gut erholt. Die im Frühling stark zurückgeschnittenen Wildrosen am Zaun sind wieder komplett grün und haben sogar einige Knospen. 




Hinter/in der Kurve gibt es jetzt in der Westreihe einen weiteren Baumscheiben-Sitzplatz. Ab mittags sogar mit etwas Schatten (das Foto ist am frühen Morgen aufgenommen). 




Die Kurve um´s Alba Beet von dieser Baumscheibe aus fotografiert: Vorne rechts der stark gekürzte Schmetterlingsflieder und dahinter der ebenfalls nochmal stark zurückgeschnittene Morning Blush im Alba Beet. Dieser Bereich war letzten Sommer noch völlig unpassierbar. 




Blick von der Kurve in die andere Richtung (nach Süden). Auf der linken Seite stehen die Albas in den Startlöchern, ergänzt durch Neuzugänge an öfterblühenden Strauchrosen. 




Rechts vom Mulchweg haben die meisten Wildrosen viele Knospen obwohl sie im Winterhalbjahr auf etwa die Hälfte ihrer vorigen Höhe eingekürzt wurden.
Im Vordergrund des Westwegs gibt es einige neue Jungpflanzen von öfterblühenden Rosen und viele neue, wegbegleitende Polsterstauden, im mittleren Bereich auch neue Großstauden wie z. B. Eisenhut und Paeonien, dazu weiße Gladiolen. 





Im Hintergrund, am Westzaun in Richtung Landstraße, blüht dieser panaschierte Strauch (eine Weigelie?).




Schöner als der Wildwuchs der letzten Jahre sind im Alba Beet u. a. die Akeleien, die sich jetzt wieder in voller Pracht entfalten können. Fotografiert aus dem nördlichen Teil des Alba Beets in Richtung der Kurve des Wiesenwegs nach  Osten. Die große Rose unter dem Pflaumenbaum gegenüber ist Rugosa rubra, am Westende des Rugosa Beets. 




Ein bißchen weiter drinnen im Alba Beet und mit Blickrichtung Nordreihe. Die Menge der Knospen ist dieses Jahr phänomenal: Man merkt den Rosen an, wie sehr sie sich über die Befreiung von den erstickenden Brombeeren freuen. 




Ein etwas anderer Blickwinkel, diesmal über den westlichen Wiesenweg hinweg auf Rugosa - (links) und Centifolien Beet (rechts). 




Hier ist der hintere, nördliche Teil des Alba Beets vom westlichen Wiesenweg aus fotografiert.




Auf der anderen Seite des Alba Beets, am West(-mulch)weg, blühen die ersten Paeonien. 


Jetzt mal ein kleiner Rückblick in den Mai...




...als der Teppich-Polsterphlox "Pink Lady" (unter diesem Namen hatte ich die ersten Pflänzchen m. W. bekommen, es könnte aber auch Phlox subulata "Purple Beauty" sein) sich wie ein blühender Fluß an den Rändern des westlichen Wiesenwegs - inzwischen auch Teilen des West(mulch-)wegs - entlang schlängelte...




Dieser Anblick begeistert mich jedes Frühjahr von Neuem...





Darum sind, zur Verlängerung des "Flusses", jetzt auch Teilstücke in die schon aufgeräumten, vorderen Bereiche der Nordreihe und der hinteren (nördlichen) Bereiche von Alba Beet und West(-mulch)weg verpflanzt. 
Das Beste ist: Diese Phlox subulata-Sorte (wie auch immer sie nun heißen mag) blüht im Sommer nochmal. 



Etwas aktueller (etwa eine Woche alt) ist dieser Eindruck vom großen Bourbon Beet: Im Hintergrund ist es jetzt viel heller weil der große Hibiskus (am Mulchweg zwischen diesem und dem Gallica Beet) einmal fast komplett runtergefetzt wurde und eine große Great Western, die ihn als Kletterhilfe nutzte, deshalb auch zurückgeschnitten werden mußte.



Ebenfalls etwa eine Woche alt ist dieses Abendfoto vom Portland Beet. Inzwischen gibt s dort die ersten Blüten-Farbtupfer aber mir gefallen auch die verschiedenen, satten Grüntöne ...



...und die puren Strukturen, vor allem auch mit den Konturen der Immergrünen (wie rechts bei den Remontant Rosen). Wenn demnächst alles auf einmal blüht wird es mir fast zu bunt. 



Die große Hybride von R. spinosissima und R. pendulina im vorderen Bereich der Westreihe ist schon fast verblüht, während sich Stanwell Perpetual (davor) in der Hauptblüte befindet und die Tee Hybriden und Portlands im Vordergrund noch im Knospenstadium sind. In dieser Jahreszeit verändert sich täglich alles und die Beobachtung dieser Veränderungen ist jedes Jahr faszinierender.



Iris-Blüten im Knospengewusel einer Stanwell Perpetual am Teich. Ganz rechts im Bild einige Blätter der schwarzen Johannisbeere, die sich im Textilbelag der Teichfolie angesamt hat und dort nicht wegzubekommen ist. 


Zum Abschluß des heutigen Parkberichts noch ein kleines Teichrandpflanzen-Idyll (oder -Chaos, je nach Sichtweise):



Die Teichfrösche, Rocco, Piet und ich freuen uns auf die Besucher der Rosenblüte: Bis bald! 


Und eine Information zur Namensrose für die unvergessene Labenzer Rosensammlerin Klara Meins: Die Taufe des von Uve und Doris Jannsen gezüchteten und ausgewählten, duftenden, öfterblühenden, dunkelroten Sämlings wird voraussichtlich im Juli stattfinden (Termin und Details folgen). 


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Auch im Hausgarten passiert in Bezug auf Blüten zur Zeit recht viel (und auch von den Hausgartenfotos ist nur ein kleiner Teil halbwegs was geworden): 



Climbing Souvenir de la Malmaison hat viele, dicke Knospen. 



Auf dem Grab von Bouncer (dem zweiten Airedale, desjenigen, der noch mit uns nach Labenz gezogen war) blüht eine Rugosa, die ich als Hansa bekommen hatte, mir aber viel dunkler erscheint als ich diese Sorte kenne (das Foto trifft den in natura sehr dunklen Ton nicht). - Soooo schön!



An der einen Seite der Gartentorterrasse ist die Fundrose "Königin von Russland" aufgeblüht, die ich nicht nur wegen ihres Dufts und ihrer traumhaften Blüten sehr liebe ...



Auf der anderen Seite öffnet Jacques Cartier grade die ersten Knospen.



Gegenüber, auf der östlichen Gartenseite, bereitet sich u. a. Petit Papillon auf den Blütenreigen vor. Begleitet von den apricot-farbenen Iris, die eigentlich himmelblau sein sollten (die Himmelblauen stehen dafür noch im Apricot Beet des Parks :-/). 



Es gab auch schon eine erste, frühe Blüte der "unbekannten lachsrosa Tee Hybride", die tagelang alle Sinne begeisterte. 



Nicht zu vergessen die Tulpen, die in diesem Frühjahr besonders lange (die Sorte im Bild oben sogar sechs lange Wochen) täglicher Anlaß zu Freude waren. Wie man an den Verhüllungen der Kübelpflanzen im Hintergrund sieht, gab es im Mai noch Nachtfröste, die Tulpen hat das nicht beeindruckt.



Dieses Ensemble am kleineren (dem jetzigen Goldfisch-) Teich hat immerhin vier (die helle), bzw. fünf Wochen (die etwas dunklere Sorte) durchgehalten. 



Kaum sind die letzten (die ganz dunklen) Tulpen verblüht, geht es mit der Rosenblüte los: Vorne Winchester Cathedral ("Weiß" kann und mag diese Digi auch nicht), dahinter "Königin von Russland" und dazwischen ist die erste Blüte von Peter Frankenfeld.

Von den ersten Hausgarten-Rugosas (den "Bugnet-Schwestern" hinten und Polarsonne, Schnee-Eule u. a. vorne an der Hauwand), deren erster Blütenschwung mittlerweile vorbei ist, gibt es leider kein einziges, brauchbares Foto. Immerhin aber eins von einer grade aufblühenden Schneekoppe (in der nördlichen Gartenecke):



Der dicke Strauch links im Hintergrund ist Mme Plantier. Wie auch die Blush Noisettes läßt sie sich noch etwas Zeit.



Der Stanwell Perpetual-Hochstamm steht dagegen schon in Vollblüte.

Im Vordergrund die Rettungs-Lilien dieses Jahres. Sie bleiben im Hausgarten bis sie ihre Farben zeigen und werden dann später an passenden Stellen im Park ausgepflanzt. Da ist aktuell kein Platz für weitere Sonnenuntergangs-Kandidaten, es warten nämlich schon viele getopfte Pflanzen darauf, daß dort aufgeräumt wird und sie endlich ausgepflanzt werden können (seufz). 

Die drei kleinen Hochstämmchen rechts im Bild stellen das diesjährige Discounter-Rosen-Rettungssortiment dar: Es waren die letzten, dreiviertel Vertrockneten bei "Feinkost Albrecht", an denen ich dann doch nicht länger vorbei kam. Sie erweisen sich als äußerst dankbar, aber sind - trau schau wem - wegen unzuverlässiger Farbprognose erstmal getopft. Wo und wie sie ausgepflanzt, bzw. überwintert werden können, steht eh noch in den Sternen: Im Park würden höchstens so frostharte Hochstämme wie Stanwell Perpetual o. ä. überleben. 



Noch ein Tulpen-Rückblick. Die Stiefmütterchen blühen weiterhin. Der kleine William Shakespeare 2000, hinter dem Holzpfahl mit blauem Möbelfuß, ist inzwischen viel größer, ebenso die Lilien in der Zinkwanne.




Ganz aktuell (von heute, bzw. gestern) ist das Foto mit Geoff Hamilton (vorne) und Stanwell Perpetual (dahinter) sowie einer grade aufblühenden, ganz dunklen Clematis viticella am Rosenbogen. 



So sieht es von der anderen Seite aus. Wenn diese junge Stanwell Perpetual-Pflanze sich ein Beispiel an der auf der anderen Gartenseite nimmt, kann ich sie später über den Bogen und in die Lonicera auf dessen gegenüberliegender Seite leiten. 
Geoff Hamilton steht vor dem Bogen, nicht direkt daran, darum wird er durch Schnitt auf maximal 2,5 m Höhe gehalten. 



Zum Schluß noch ein Bild von vor ca. einer Woche: Die Crispa-Tulpen und das Allium haben noch geblüht während die geretteten Petunien grade erst anfingen. Nächste Woche werden sie sich schon weit aus dem Topf lehnen, mit Ispahan-Blüten im Hintergrund. - Panta rhei. 

In diesem Sinne: Genießt mit allen Sinnen die (zweit-)schönste Jahreszeit und jede einzelne Blüte!

Viele Liebe Grüße, Raphaela & Rocco

Nous sommes Donbass!

Heimatliebe ist kein Verbrechen PUNKT


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Achtung Politikbereich! Safe space-Bedürftige sollten hier NICHT weiterlesen.

Details folgen...

Allgemeine Lesehinweise gelten, wie immer bzw. mehr denn je, diesen Blogs: