Mittwoch, 22. April 2020

Frühlingsimpressionen


Vielleicht macht dieses Foto von Phlox subulata "Purple Beauty" ein bißchen deutlicher, warum ich noch nicht alle Stauden weggegeben habe: Dieser Frühlings-Blütenteppich sollte noch einmal erlebbar sein.

Aktualisierung (5. Mai):
Elbfee aus Hamburg hat heute weitere Sommerblumen ausgesät und neue Fotos gemacht, die man hier (mit etwas Scrollen) findet:
https://forum.mein-schoener-garten.de/viewtopic.php?f=7&t=4828965&start=15

Gebraucht werden zur Zeit vor allem mittelgroße Staudentöpfe. Wer welche übrig hat darf sie gerne vorbeibringen.

Dann suchen wir immer noch jemanden, der mal eine Schubkarre (bzw. bei den meisten: Deren Reifen) flicken kann. Es gibt insgesamt ca. fünf aber nur eine ist benutzbar. Das macht die Arbeit nicht leichter.  

Auf der Hausgarten-Baustelle stockt es, weil sich bisher niemand gefunden hat, der die (gestapelt im Weg liegenden) Pavillonteile reparieren (abbürsten, einige Holzteile ersetzen und dann ölen, Material ist da) und danach wieder aufstellen kann. Da wäre Hilfe ebenfalls dringend nötig. 

Ansonsten geht es langsam aber stetig voran. Inzwischen sind u. a. die gelben Wildrosen freigelegt und werden bald prächtig blühen :-)



Obwohl es schon seit Wochen extrem trocken ist und zwischen den Pflanzen - teilweise sehr brutal - gegraben wurde, geben sie nochmal alles.



Für uns Menschen gehört dieser Anblick zu einer der letzten Anmutungen einer Art "Auenland bei Labenz"*, für die vielen Vögel, Insekten und anderen Parktiere bieten u. a. diese Pflanzen ein letztes Mal Nahrung, Brutmöglichkeiten und sichere Verstecke.

Jetzt ist es offiziell: Das Gelände des Rosenparks wird zu einem von der Gemeinde Labenz angeforderten "Bedarfsgebiet" für eine überregionale Rettungswache (mit Hubschrauber-Landeplatz), Recycling-Zentrum und weiterem Gewerbe. 
Sogar der Knick ist im Plan (veröffentlicht in der letzten Ausgabe von "Labenz live") inbegriffen: Offensichtlich soll kein Fitzelchen von organischem Leben übrig bleiben.

Klar: Ein Unmensch, wer etwas gegen verbesserte Rettungsmöglichkeiten für die Bürger hätte, Gewerbeansiedlungen oder einen Recycling-Hof...
Ganz sicher gäbe es für diese Bauvorhaben aber andere mögliche Standorte als das artenreichste und (über-)lebenswichtigste Rückzugs- und Brutgebiet in der ganzen Umgebung für so viele Tiere (neuerdings auch Fasane) und Pflanzen. 

Ein Labenzer hatte dem Bürgermeister vorgeschlagen, aus dem Rosenpark eine Art "Rosen-Ruhewald" zu machen. Dessen Gegenargument lautete, daß es für die Gemeinde zu teuer sei, einen Gärtner dafür einzustellen.

Dabei wollte "die Gemeinde" vor zehn, elf Jahren den Park übernehmen/komplett finanzieren (vorausgesetzt, die anderen Vereinsmitglieder hätten mich als Vorsitzende von Lost Beauties abgewählt) und hätte dafür auch gerne durch größere Zahlen von Beitritten die Mehrheit im Gründungsverein Lost Beauties e. V. erreicht...

Die regionalen Mitglieder haben sich loyal verhalten (es gab unter ihnen auch niemanden, der den Vorsitz hätte übernehmen wollen). Hauptsächlich, um sie vor möglichem Druck zu schützen (vielleicht hätte sonst "zufällig" zukünftig ihr Straßenabschnitt häufiger teuren "Ausbesserungsmaßnahmen" unterzogen werden müssen o. ä), hatte ich damals den Entschluß gefasst, den Park in privater Trägerschaft weiter zu führen. 

Die Spatzen im Dorf pfeifen es von den Dächern und wer die letzten fünfzehn, (zweiund-) zwanzig Jahre seiner Geschichte ein bißchen kennt, weiß, daß es ganz sicher kein "Zufall" ist, daß "die Gemeinde" unbedingt und "alternativlos" den Rosenpark zu einem Gewerbegebiet planieren "muß".

Verständnis und Mitgefühl für jede verletzte Kinderseele. Beides ist aber da stark begrenzt, wo aufgrund persönlicher Traumata ein solches Maß an Zerstörung von Lebewesen, Zukunft, Artenvielfalt, Natur und Schönheit betrieben wird. 
Nein: Niemand wird mich je wieder dazu bringen, ihn als Menschen zu hassen und damit selbst destruktiv und zu einem Opfer zu werden. Allerdings werde ich zu diesem Frevel auch nicht schweigen.

Allen an diesem Verbrechen gegen das Leben selbst Beteiligten soll lautes Hohngelächter begegnen, wo sie es nochmal wagen sollten, z. B. die Worte "Biodiversität", "dramatisches Vogel- und Insektensterben", "Naturschutz" oder "Lebensräume" auszusprechen oder nieder zu schreiben: Die Masken von Heuchlern halten nie lange.

* Der Vergleich mit dem Auenland stammt übrigens nicht von mir sondern von einer Besucherin. Wer mal den "Herrn der Ringe" gelesen hat, weiß, wie die Geschichte weitergeht...

Der Gärtner Samweis Gamdschie verteilt die Saat, die er von den Elben erhalten hat, über das Auenland und die Welt und trägt damit zur Heilung der Zerstörungen durch Sauron und Saruman bei.
Niemals wird das Böse (wozu vorsätzliche Destruktivität unzweifelhaft gehört) siegen können. Immer trägt es den Keim zur eigenen Unwirksamkeit in sich. 

Was "die Gemeinde" mit all ihrem Einfluß ( u. a. auf "Umwelt"verbände, Kreis- und Landespolitik, etc) und all ihrer Macht letztendlich erreichen wird (außer dem Dorf den letzten Rest an Charme, Seele und Heimat zu nehmen) ist, den Rosenpark aus der realen in die virtuelle Welt zu entrücken: 
Je kompletter seine Auslöschung im Hier und Jetzt, desto stärker wird seine Wirkung im virtuellen Raum sein. 

Jedes Saatkorn, jedes Staudenstück und jeder Ausläufer, der seinen Weg in andere Gärten gefunden hat (und findet), jedes der vielen, wunderschönen Fotos, die davon gemacht wurden (und werden) und jede Erinnerung an seine Düfte, Ausblicke und Lebenswelten wird dadurch zu etwas Unsterblichem beitragen: Einem Mythos. Und der ist unbesiegbar.

Wir Menschen sind Staubkörner im Universum. So kurz und klein unsere irdischen Leben auch sind, so stellen sie uns doch vor individuelle Aufgaben. Eine der grundsätzlichsten ist, sich jeden Tag und jede Minute neu zwischen dem Konstruktiven und dem Destruktiven zu entscheiden...


Zwischen L´Évêque (links) und Duchesse de Montebello kann man jetzt in´s große Remontant Beet schauen: Der Schmetterlingsflieder, der zwischen ihnen stand, wächst jetzt in Berkenthin weiter. 

Das Selbstausgraben von Pflanzen ist momentan größtenteils beendet: Es ist zu trocken für Verpflanzungen in´s Freiland.

Alle, die schon Rosenpark-Pflanzen ein neues Zuhause gegeben haben, möchte ich nochmal eindringlich daran erinnern, sie oft und durchdringend genug zu wässern. Was nach einiger Zeit noch nicht oder nur zögerlich austreibt, sollte zusätzlich komplett zurück geschnitten und eventuell auch schattiert werden. - Danke! :-)



Auf der Rückseite des kleinen Remontant Beets sind die großen Buchse schon ausgezogen. So wird es später einfacher, an die großen Pflanzen mit Maschinen heran zu kommen. Die meisten Remontant Rosen sind aber noch da und werden im Juni üppig blühen.




Im vorderen Teil der Südreihe ist es schon ziemlich leer: Die große, schwarze Johannisbeere wird hoffentlich in Sachsen-Anhalt einer großen Familie viele köstliche Früchte schenken, einige kleinere Rosen einer Hamburger Schrebergarten-Anlage zusätzliche Schönheit bringen, einige Pflanzen wohnen jetzt in der Schmiedetwiete und der Rest ist für verschiedene Projekte und Leute reserviert (unter anderem ein Wilhelm für Willem ;-)).




Phlox subulata "Emerald Cushion Blue" am Anfang des Portland Beets. Mir gefällt seine Farbe eigentlich noch besser als die von "Purple Beauty", leider remontiert er aber weniger. 

Stücke davon und von vielen anderen Stauden werden (je nach Wetter- bzw. Feuchtigkeitssituation) ab Juli abgegeben. - Ich bitte um Verständnis dafür, noch nicht alle Insekten-Nahrungs- und Seelentrostquellen für Menschen sofort weg zu geben. 



Am West-Wiesenweg sind schon teilweise die Kanten abgestochen und dank - mit Abstand arbeitenden - freiwilligen Helfern sogar die Soden größtenteils (ich liefere immer mal wieder Nachschub ;-)) abgefahren. - DANKE euch! :-)




Auch das Damaszener Beet verspricht eine reiche Blüte. Dieses Jahr noch in Labenz, nächstes (spätestens übernächstes) Jahr (im Fall der sommer-blühenden) dann im Rosenprojekt von Familie Peters.

Die alte Linde an der Landstraße im Hintergrund gehört zu den letzten Überlebenden der Straßenbegradigung in den Achtzigern (es war davor eine romantisch gewundene und schattige Lindenallee) und ist der Sommer-Wohnsitz vieler Bachstelzen. Wie lange sie wohl noch weiterleben darf?



Vom Creme Beet aus ist der Blick jetzt frei bis zum Gartenhaus (das noch zu vergeben ist). Die Koniferen an der Ecke des TH Beets (rechts) sind schon umgezogen. 

Der große Hibiskus in der Bildmitte (er steht im Sämlingsbeet) ist der letzte und auch schon reserviert. Die anderen drei wachsen jetzt auf dem Berkenthiner Friedhof weiter. 

Sie wurden gemeinsam in der hektischen, trockenen und heißen Zeit vor der Eröffnung (im Juni 2009) gebracht. Von einem Herrn, der in der Zufahrt mit seinem Hänger anhielt und fragend rüber rief: "Nehmen sie auch Hibiskus oder soll ich gleich weiter zur Gründepone fahren?"

Die beiden damaligen ARGE-Helfer und ich haben, neben einer frisch eingetroffenen Ladung seltener Buchse, einem Anhänger mit Hochstamm-Obstbäumen und diversen anderen, wurzelnackten Pflanzen, auch diese großen Büsche irgendwie in die Erde gebracht und am Leben erhalten. Sie werden auch den neuen Umzug überstehen. 



Ein Blick am Creme Beet (links) vorbei auf Klaras Zierkirsche (für die sich im Herbst hoffentlich auch ein Abnehmer findet).

Ihre ehemalige Besitzerin ist grade mal zwei Jahre tot...
http://www.l-age-bleu.de/2018/01/hommage-eine-besondere-rosengartnerin.html
...und sie fehlt hier so sehr...

Ich bin dankbar, sie kennen gelernt haben zu dürfen.



Die Zierkirsche aus etwas größerer Nähe: Eine so traumhafte Pflanze muß doch ein neues Zuhause finden können?



Das wünsche ich mir auch für den Süßkirschbaum (sein saurer, junger Kollege gegenüber hat schon einen Platz in Walksfelde gefunden). 

Jahrelang mußte ich seine extrem leckeren Früchte gegen Vögel und Besucher verteidigen. Letzten Sommer waren es so viele, daß wir sie nicht mal gemeinsam geschafft haben und auch dieses Jahr haben die vielen Knospen die Spätfröste unbeschadet überstanden.




Er kam vor ein paar Jahren als kleines Bäumchen mit einer großen Wunde am Stammansatz hier an. Lehmpackungen haben ihn gerettet (bitte niiiiemals künstlichen Wundverschluß verwenden: Lehm ist luftdurchlässig und heilt viel besser!) aber er hat lange gemickert. 
Inzwischen ist er (trotz meines unprofessionellen "Notwehrschnitts") sehr vital, frohwüchsig und reichtragend. - Ein Weiterleben hat er mehr als verdient. 




Aus purer, leckermäuliger Genußsucht hatte ich zwischen den (damals noch winzigen) Kirschbaum und die den Container-Stellplatz beschirmenden, ebenfalls samt und sonders geretteten Koniferen noch einen Felsenbirnen-Sämling gequetscht (wollte die Früchte in erreichbarer - und gegen Nahrungskonkurrenten verteidigbarer Nähe haben). 
Auch dieses Jungbäumchen ist inzwischen zu einer veritablen Pflanze geworden (die im Herbst nach Berkenthin umzieht). Noch freuen sich aber die Rosenpark-Insekten über die Blüten. 



Die Rosen des ehemaligen Pavillon Beets sind schon in Sicherheit. Die Stauden am vorderen Rand dürfen noch bis Juli blühen und duften. 
Dahinter sind viele Teppich-Glockenblumen aus dem Hausgarten und die ersten, getopften Verkaufsrosen aufgestellt.  

Sobald die Nachtfrostgefahr vorbei ist, kommen weitere Container-Rosen, die jetzt noch geschützt stehen, auf den Platz, wo der Pavillon stand. Dann gibt es hoffentlich auch mehr Mulch und Stroh, um die freiliegende Folie abzudecken. Vorher mag ich da selbst nicht hingucken :-/

Wer sich auskennt, sieht, daß auch rund um den Teich schon viele Rosen fehlen (sie sind teils in Walksfelde, teils in der Schmiedetwiete). Die restliche Randbepflanzung darf (und muß!) aber noch bleiben.



Dasselbe gilt für die lila Rambler: Sie hätten schon mehrfach einzeln Liebhaber gefunden, sollen aber 1. diesen Sommer nochmal richtig blühen und 2. hoffe ich immer noch, daß jemand sie "im Paket" übernimmt. Grade in der Kombination der unterschiedlichen Violett-Töne wirken sie besonders schön.


Die Lunarien zu Füßen der Rambler (hier von R. inermis "Morletii" am TH Beet) haben einen besonders tiefen Violett-Ton...


...Obwohl die im Hausgarten Wachsenden verpflanzte Sämlinge von ihnen sind, bleiben sie viel blasser. Es muß am Boden liegen...


...Oder an der speziellen Rosenpark-Magie: Hier wirkt immer alles blauer... 


... Das Abendlicht im Park ist ebenfalls immer besonders verzaubernd. Auch wenn es nur eine kaputte Bank beleuchtet, die auf ihren Transport in die Schmiedetwiete wartet (wo sie dann vielleicht -irgendwann- endlich repariert wird, irgendein Hobby braucht der Mensch ja ;-)). 

Das Eintrittshäuschen, das vorher dort stand, bekommt in Walksfelde bestimmt schneller ein neues Dach und kann dann im Herbst dort auch das Klohäuschen wieder treffen.


Zum Abschluß des Frühlings-Parkausflugs noch einmal Purple Beauty im kleinen Bourbon Beet: Die Schönheit dieser Pflanzen ist einfach überirdisch.

Der blaue Käfig schützt noch eine letzte, kleine Bourbon Rose, die auf´s Topfen wartet. Die anderen Kleinen sind schon in der Schmiedetwiete, teils ausgepflanzt, teils noch in Containern. Die verbliebenen Großen und Mittelgroßen sind reserviert und ziehen im Herbst als Kontingent um. 

Damit es zu den Juni-Veranstaltungen nochmal (im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten) schön und harmonisch aussieht verspreche ich jede erdenkliche Mühe. Die Arbeitszeiten sind grade "nostalgisch", also fast wie vor der Eröffnung, und ich achte zusätzlich darauf, keine neuen Verletzungen zu riskieren.

Der Park hat einen würdevollen Abschied verdient. Man gibt ja z. B. auch kein geliebtes Haustier beim Tierarzt zum Einschläfern ab, wenn es nicht mehr zu retten ist, und schleicht sich feige davon... 
Wer etwas liebt, begleitet es durch alle Lebenssituationen (erst recht die schweren) und verhält sich ihm gegenüber verantwortungsvoll und loyal bis in den Tod (und darüber hinaus).
Nur wer Geliebtem die Treue hält, kann sich selbst treu bleiben. Und wer nicht liebt, lebt nicht. 

Daher lautet die Antwort auf die Frage "Ist es das* wert?" auch weiterhin und aus vollem Herzen: JA!

* mit "das" sind u. a. mein schlimmes Aussehen gemeint (selbst schau ich schon seit Jahren in keinen Spiegel mehr, besser iss ;-)), das auf eventuelle Gesundheitsgefahren hindeutet (fühl mich aber fit wie selten :-)), der Schlafmangel, die ungesunde (weil hektische und unregelmäßige) Ernährung, etc.

Für Diener der Schönheit ist das eigene Aus- (und An-) Sehen unwichtig: Man muß nicht selbst schön sein, um der Schönheit dienen zu dürfen. 

Tot umfallen darf ich allerdings erst ab 1. Januar 2021, wenn - hoffentlich! - alle Pflanzen (und soviele Regenwürmer, Molchlarven, etc wie möglich) vor der Zerstörung in Sicherheit gebracht sind. 
Was danach mit mir passiert, entscheidet das ALLES, das Schicksal, das Universum (oder auch "Gott") und jede seiner möglichen Entscheidungen ist in Ordnung: Ich versuche immer, mit möglichst leichtem (Schuld-) "Gepäck" unterwegs zu sein, das erleichtert das Loslassen-Können sehr (und das Ankommen im Neuen erst recht). C´est la vie :-)

Ein paar winzige (das ist wortwörtlich gemeint: Der Hausgarten ist nur knapp 500 m2 klein ;-)) Pläne (konkreter: PFLANZpläne) habe ich aber doch noch. 

- Deshalb jetzt noch schnell ein paar Fotos des Hausgartens (extrem gerne würde ich dort auch noch das lang ersehnte, erste Enkelkind herumkrabbeln sehen :-)):


Der Beginn der Pavillon-Baustelle. Leider gab´s im Baumarkt heute keine 25 x 25 Betonsteine für die Schrägseiten. Dafür hat sich eventuell endlich jemand gefunden, der den Pavillon demnächst reparieren und wieder aufbauen kann, hurra!


In diesem minimal erweiterten Mini-Beet wohnt jetzt, unstandesgemäß eng gedrängt, ein Teil der Mlle Blanche Lafitte-Familie. 

Der Vogelkäfig schützt einen der Ex-Rosenpark-Rittersporne vor Rocco und den tollpatschigen Katern.  

Leider gibt es, kaum sind wieder mehr Rosen da, auch schon wieder eine Wühlmaus-Invasion :-/


Weitere neue Miniatur-Beetchen gibt es auf der lange mit Folie abgedeckten "Fläche" des früheren, großen Rittersporn-Beets. Hier sollen wieder viele Rittersporne wachsen (und an die Ecken quetsche ich noch die eine oder andere kleine Portland-Rose u. a. ;-)). 


Diese Tulpen blühen brav in der erwünschten Farbe. Das bunte "Ostereier"-Paket um die Ecke, mit gefüllten Gelben und apricot-orange-Farbigen zieht demnächst zur Elbfee nach Hamburg: Sie ist deutlich farbtoleranter als ich ;-)

À propos "Elbfee": Sie hatte gestern auf meine Bitte hin auch Parkfotos gemacht (DANKE auch dafür! :-)). Leider war ich zu brünett, sie zwecks Bearbeitung öffnen und konvertieren zu können :-/. Man kann sie aber hier anschauen (und sie sind viel schöner als meine!):
https://forum.mein-schoener-garten.de/viewtopic.php?f=7&t=4828965&sid=e7452d6e3a1d0b3cb6ea29c638b66c01&start=15


Noch ein neues Mini-Beetchen (hier sind die gefüllten Gelben schon rausoperiert ;-)).


Der Kübel ist eigentlich schon zu groß für den kleinen Garten, bekommt aber nach und nach Gesellschaft von immer mehr großen Eimern, Kübeln und Containern mit Rosen...Einige Pflanzentscheidungen brauchen eben Zeit...


Die zwischengeparkten Heuchera machen sich ganz gut vor Climbing Souvenir de la Malmaison und Lavendel. 

Purpurhexes blaue Töpfe sind ebenso samt und sonders in den Hausgarten umgezogen wie (fast: Ein Vogelkäfig fehlt noch weil er eine kleine Rose beschützen muß) alle anderen, blauen Deko-Objekte aus dem Park.

 - Ich fürchte, es wird fürchterbar: Man quetscht sich durch zentimeter-breite Weglein, um gestapelte Rosen in Eimern zu betrachten und einem blauen Deko-Overkill ausgesetzt zu sein (für den Hausgarten gibt´s ja u. a. auch, zur Zeit  noch eingewintert, ca. dreißig, vierzig blau lackierte Möbelfüße) :-O ;-)

Die zukünftig endgültige Anzahl von Rosen werde ich (wenn dann endlich mal alle eingezogen sein werden) sicherheitshalber selber nicht nachzählen, kann sie also auch nicht bekannt geben. 
Elbfee hat weise dazu geraten, nur in die Erde Gepflanzte zu zählen und auch von denen nur die, die mindestens 1,3 m hoch sind. Es KÖNNEN also gar niemals mehr als hundert werden :-B

Außerdem ist der Begriff "Pflanzabstände" fortan aus meinem Wortschatz gestrichen und ich benötige umgehend einen "Sicherheitsraum", sollte ihn jemand rücksichtsloserweise in meiner Anwesenheit erwähnen :-X :-X :-X


Eine Rose?! Wo? - Ich seh keine! :-X
Lila und dunkelrote Tulpen dagegen kann man nie genug haben.


Noch mehr Tulpen (auch ohne sichtbare Rose ;-)) in wirklich fetzigem Morgenlicht (senile Aus-dem-Bett-Flucht morgens und juvenile in´s-Bett-Flucht, normalerweise, abends).


Und noch schnell ein echt rosenloses Bild des größten olfaktorischen Genusses, den die Jahreszeit zu bieten hat: Viburnum bodnantense "Dawn". - Schade, daß dessen Duft nur virtuell zu übermitteln ist!

Auf duftige Zeiten! Ich bitte übrigens nicht "bleibt gesund!" sondern fordere "Ihr BLEIBT (gefälligst) gesund!" und hoffe, möglichst viele von euch zum - mit Abstand - gemeinsamen Duftwandeln im Juni zu treffen. 

In diesem Sinne, steife Ohren und alles Liebe,
Raphaela und Rocco

Nous sommes Donbass!

Heimatliebe ist kein Verbrechen (auch wenn sie immer schwerer fällt weil nach und nach nichts mehr von der Heimat übrig bleibt).

Free Julian Assange!

(Gesundheits-) politischer Nachtrag: 
Meistens habe ich das Glück, täglich viele Stunden draußen "weg von allem" (und dafür dicht beim ALLES) zu sein. Morgens oder abends schau ich dann aber doch oft auf diversen Nachrichtenseiten nach, was so los ist in der Welt. 
Dabei kommt mir einiges so widersprüchlich vor, daß es Mißtrauen weckt.
Ken Jebsen ging es wohl auch so und ich stimme jedem seiner Sätze hier zu:
https://kenfm.de/gates-kapert-deutschland/

Hier sind einige Hintergründe benannt:
https://www.heise.de/tp/features/Ueber-Impfstoffe-zur-digitalen-Identitaet-4713041.html

Diesen Text fand ich auch interessant:
https://www.freitag.de/autoren/gunnar-jeschke/ist-social-distancing-evidenzbasiert/