Sonntag, 10. Februar 2019

Reconquista im Winterhalbjahr


Der hintere Teil des Westwegs in der Februarsonne. - Man kommt darauf inzwischen wieder mühelos um die Kurve bis zum parallel verlaufenden westlichen Wiesenweg (was im Juni noch lange nicht der Fall war). 

Der Winter war in unserer Gegend bisher - entgegen hysterischer Medienkampagnen - mild und gnädig. Bis auf ein, zwei faule Wochen nach Weihnachten konnten die Rückeroberungsarbeiten also auch im Winterhalbjahr weitergehen. 




Im schon grob zurückeroberten Bereich ging und geht es darum, die bereits erzielten Fortschritte zu sichern: Wie hier, auf dem vorderen Stück des Westwegs, wurde deshalb die Unkraut-Nachsaat nochmals entfernt um der Ordnung einen Frühjahrs-Vorsprung zu verschaffen.

Die kleineren Portland Rosen (rechts) und alle Bourbon Rosen (u. a. dahinter und links im Bild) haben zum Schutz gegen Spätfröste jetzt auch eine Anhäufelung mit strohigem Bio-Kuhmist erhalten. 




Aus dieser Richtung sieht man...




...daß das Eintritts-Häuschen jetzt am vorgesehenen Platz steht. Man sieht auch, daß es im Frühling dringend ein neues Dach und dafür dann auch eine solide, maß-angepaßte Abdeckung aus LKW-Plane braucht...




Zumal die improvisierte Abdeckung nicht wirklich sturmfest ist. Auf das Bepflanzen des Häuschens (mit Clematis und einer Donaunymphe) und sein weiteres Aufhübschen nach Fertigstellung des neuen Dachs freu ich mich schon sehr. 




Im kleinen Remontant Beet gegenüber des Häuschens...




...blühte Ende Dezember noch eine Mme Charles Barlet. 




Auch im Pinkrot2 Beet gab es im Dezember noch Blüten (leider habe ich vergessen, um welche Rose es sich hier handelt, evtl. ist es Cuthbert Grant). 




Alle Rosen der Beete Pinkrot1 und Pinkrot2 sind mit Mist angehäufelt, beide Beete sowie der kleine Weg dazwischen und die Kante wurden nochmal von Unkraut gesäubert. Einige Rosen sind umgepflanzt, die durch Verluste entstandenen Lücken mit neuen Rosen gefüllt. 

Die Bereiche dahinter warten allerdings noch auf ihre Rückeroberung: Vom Innenbereich befindet sich aktuell erst knapp die Hälfte wieder in vorzeigbarem Zustand. Bis zum Juni ist - weiterhin günstige Umstände vorausgesetzt - auch der Rest zu schaffen.  




Auf der Rückseite vom Beet Pinkrot2 wächst diese Climbing Crimson Glory. Ich wollte Jürgen Weihrauch (mit dem ich öfter telefoniere) nicht glauben, daß eine veredelte, kletternde Tee Hybride so breitwüchsig sein könnte und so viele Basistriebe hat. Meine Hoffnung war, daß sie inzwischen wurzelecht sein könnte und daher der "aus eins mach zwei"-Trick der Abtrennung eines (inzwischen bewurzelten) Teils der Pflanze für den Hausgarten möglich sei...

Jürgen hatte natürlich mal wieder recht und sie hat (noch?) keine eigenen Wurzeln, wie ich beim Nachgraben feststellen mußte. Da die Pflanze aber nun schon mal halb ausgegraben war, habe ich einen dicken Basistrieb weit unten rausgesägt, stark eingekürzt, im kühlen Büro in einen Bottich gesteckt und hoffe jetzt auf seine Bewurzelung im feucht gehaltenen Substrat. Über den Ausgang dieses Experiments werde ich berichten.

Für den Fall, daß es nicht klappt und weil im Frühling ein Exemplar dieser wunderschönen Sorte unbedingt auch den Hausgarten verschönern soll, habe ich zur Sicherheit (bei Kalbus) für März eine zweite, veredelte Pflanze bestellt.



Gegenüber vom Beet Pinkrot2 ist die Südreihe bis etwa hier (man erkennt den Fortschritt immer am Vorhandensein einer frischen Strohauflage auf gereinigten Folienflächen) auch schon zurückerobert. 




Im späten Dezember gab es u. a. auch noch die eine oder andere Bonica-Blüte. 




Zu den Bereichen, wo die öfterblühenen Rosen schon angehäufelt sind und das Unkraut entfernt, gehört auch das Pavillon Beet.
Wie viele andere - braucht auch der Walnußbaum dringend einen Aufastungsschnitt per Kettensäge. Diesbezüglich hoffe ich auf tatkräftige Hilfe noch im Laufe des Februar. 




Nicht hübsch aber sinnvoll: Auf die Seite gelegte, mit Folie abgedeckte und allem Schweren, was greifbar war, beschwerte Container Rosen hinter dem Pavillon. 




Januar-Ansicht von Blanchefleur/Botzaris (die beiden sind in jeweils verschiedenen Exemplaren hier identisch), vorne (mit Steinkugeln an Eisenstange), und Mme Legras de Saint Germain (links dahinter, am Clematis-Gerüst). 




Hier erkennt man die Biegsamkeit der (fast komplett stachellosen) Mme Legras-Triebe und ihre relativ vielen, ovalen Hagebutten (die ich früher nie bemerkt hatte). 




Ein ganz aktuelles Foto von gestern (9. Februar): Roccos Fell und Ohren lassen erahnen, wie stürmisch der Arbeitstag war. 
Vielleicht ist ebenfalls zu erkennen, daß auch die öfterblühenden, kleinen Rosen im Alba Beet (bis hierhin erst gestern angehäufelt) die bisherigen Winter-Tiefsttemperaturen (minus 8 bis minus 10 Grad) ohne jeden Schaden überstanden haben. 




Das Alba Beet (links) und die Beete gegenüber sind zwar im Sommer (nach einr langen Verwilderungsphase)  freigelegt und gesäubert worden, es gibt/gab aber inzwischen schon wieder neues Unkraut. Das wird grade nochmal gründlich entfernt bevor die öfterblühenden Rosen dieses Bereichs mit Mist angehäufelt werden. Bis etwa hier (ungefähr der Hälfte des westlichen Wiesenwegs) war es gestern wieder eine gehäufte Schubkarre voll. 




Auf der gegenüberliegenden Seite, vor dem großen Bourbon Beet (rechts), ist auch gleich die Kante nochmal gesäubert (im dritten Durchgang seit dem letzten Sommer). Mit der vor dem Gallica Beet (dahinter, links im Bild) und vor den daran anschließenden (mit Centifolien und Rugosas) geht es morgen weiter: Der Boden ist herrlich locker momentan. 




Impression aus dem vorderen Teil des Alba Beets. Wenn es keine starken Spätfröste gibt wird die Saison 2019 früh beginnen. 




Blick aus dem vorderen Teil des Alba Beets über den westlichen Wiesenweg zu großem Bourbon - (rechts) und Gallica Beet (links).




Alba Beet mit frisch angehäufelten Öfterblühenden (vorne) und kleines Bourbon Beet (dahinter) mit der, auch nach kräftigem Rückschnitt immer noch recht monströsen, Amélie la bête (Bildmitte links)... 




...Und weiter Richtung Eingang, vorbei am nochmal frisch aufgeräumten Portland Beet (vorne rechts). 




Gegenüber vom Eingang liegt noch der aktuell wieder fast vier Meter hohe Haufen mit dem seit etwa Oktober angesammelten Rückschnittmaterial. 

Es gibt - hurra! - jetzt einen, von einer lieben Rosenfreundin gespendeten, Benzinhäcksler (nochmal DANKE!). Der wird aber erst im Frühling zum Einsatz kommen und auch nur für das noch im Innenbereich zu schneidende (und bis zur Verarbeitung dort zu lagernde) Material: Da ich zur Zeit erst zwei bis drei, vier Stunden täglich arbeite wäre es zu aufwändig, den kostbaren Häcksler dafür jedes mal an- und abzutransportieren. Daß er wegen Diebstahlsgefahr nicht über Nacht im Park bleiben kann, versteht sich - leider! - von selbst.  




Ein Stückchen hinter dem Rückschnitthaufen befindet sich das Pflanzenlager am Knick. Auch hier sind die (überwiegend sommerblühenden) Container-Rosen auf die Seite gelegt, mit Folie abgedeckt und mit Bottichen u. a. beschwert, damit sie den Winter gut überstehen. 




Durch den unfallbedingten Arbeitsausfall der beiden letzten Jahre ist auch die Pflege dieses "Arbeits-" Seitenstreifens am Knick stark vernachlässigt worden: Die Knick-Pflanzen sind über den Zaun gewachsen, Brombeeren und Co haben Absenker gebildet, Unkräuter sich versamt, Wiesengräser und Konsorten die lange nicht abgestochene Kante zur Folie überwachsen. 
Auch hat sich allerlei Kram angesammelt: Manch Nützliches habe ich schon wiedergefunden, für den Rest sind Schrott- sowie Sperrmüllabholung bestellt, damit auch dieser Bereich endlich zurückerobert wird.




Die einzige Wildrose, die hier stehenbleiben darf (vorne links im Bild)´, ist schon stark eingekürzt.




Je weiter man nach hinten kommt, desto größer wird das Chaos: Die Quecke ist durch den Zaun in die Park-Rosen (links) gewuchert, Wiese und Seitenstreifen sind durchwachsen von Wildrosen-Ausläufern, Brombeeren, großem Weidenröschen, Brennesseln, großem Ampfer, Gundermann und Co. 
Alles ausgraben kann ich nicht. Um die Wiese wieder in den Griff zu kriegen muß sie in der kommenden Saison häufiger gemäht werden. Eine Voraussetzung dafür ist u. a. der starke Rückschnitt aller über und durch den Zaun wachsenden Park-Rosen. 

Die ersten Wildrosen sind aus der Folie am Knick (rechts) schon gerodet. Sie waren als Sämlinge als Unterlagen für zu veredelnde Raritäten-Sicherheitskopien dort aufgepflanzt worden. Das hat aber nie funktioniert weil der Knick zuviel Schatten wirft. In den letzten Jahren haben sie Dickichte gebildet, in denen sich zusätzlich Baumsämlinge, Brombeeren und Brennesseln u. a. angesiedelt hatten. 

Bis fast zum Kompost-Klo (Mitte rechts) bin ich inzwischen schon gekommen (Vergleichsbild folgt, heute ist es zu nass). Dahinter wird es dann erst richtig "lustig". Wenn der Boden gefroren und Unkrautrodung im Innenbereich daher nicht möglich, ist das Wetter perfekt für Rückschnittarbeiten. Bis zum Ende des Monats müssen sie allerdings, zumindest für die Knicks an der Straße und der Seite, abgeschlossen sein. Noch viel zu tun. - Aber mit großem Spaß am Ordnungschaffen (Garten-Voodoo), an der frühlingsverheißenden Luft und bei herrlichem Vogelgesang. 




Das letzte Rosenpark-Bild für heute zeigt den aktuellen Komposthaufen auf dem Parkstreifen an der Straße: Etwa die letzten vier Meter stammen aus dem Zeitraum von Ende Oktober bis jetzt. Wenn er im Frühling abgeholt wird ist er sicher noch ein ganzes Stück länger.

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Wiedergefunden: Eine Fotoserie auf der Website der Gemeinde Labenz von der Rosenpark-Eröffnung (am 7. Juni 2009):
http://www.labenz.de/fotogalerie/rosengarten-und-tag-der-offenen-garten/


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Es folgen ein paar (überwiegend Spätherbst-) Impressionen aus dem Hausgarten:




Thérèse Bugnet mit Aster und Spinnweben im Teichterrassenbeet.




Die Gebrüder Kater...




...und mal alle drei Kater auf einem Bild erwischt. Die Rose ganz rechts ist Winchester Cathedral, die ganz links Anapurna. 




Louis im Novemberdunst. 




Die (inzwischen stark ausgedünnten) Rugosas auf der Südseite in Herbstfärbung.

Im Hausgarten hat die "Designer-Krankheit" (alles umsetzen müssen was einem als potentielle Optimierungsmaßnahme einfällt) wieder voll zugeschlagen: Einige Groß-Rosen mußten weichen um Platz für neue, vorzugsweise duftende und bläulich dunkelrote, öfterblühende Rosen zu schaffen, andere sind in den Vorgarten versetzt worden. - Die Rückeroberungslust macht also auch vor dem Hausgarten nicht Halt. 



Wo das Gestrichel (rechts neben/hinter dem Flieder) ist soll noch eine weitere Rose hin (aus Blickrichtung Südosten). Ab hier hatte ich über das "Anforderungsprofil" dafür geschrieben:
https://forum.mein-schoener-garten.de/viewtopic.php?f=7&t=4826934&start=90

Bei der Pflanze vorne rechts handelt es sich um eine junge Katie´s Rose. Zu deren bläulichem Rot sollte die gewünschte Neue passen. 



Hier ist der schattige und schwierige Standort hinter dem Flieder von vorne (aus südwestlicher Richtung) zu sehen. Das Eingekringelte vor dem Flieder (der noch aufgeastet und zurückgeschnitten wird) ist ein frisch gepflanztes, wurzelechtes Herrmann-Schmidt-Baby, rechts vor der Kiefer steht Lavender Lassie. 

- Es wird, tataaa, Chianti! Purpurhexe aus dem historische Rosen-thread bei MSG hatte die geniale Idee und die zweite Chianti-Pflanze im Park ist an ihrem bisherigen Platz eh im Weg...



Zum Abschluß für heute kein schönes Bild (die Digi hat blöderweise die Blitzfunktion aktiviert), dafür eins von einem weiteren Fortschritt: Die großen Rosen, die hier standen, sind um-, bzw. ausgezogen und öfterblühende, neue schon gepflanzt: 
Da wo die neue, blaue Rosenkugel aufgesteckt ist, wächst jetzt ein wurzelechtes Donaunymphe-Teilstück, dahinter (links und nicht mehr im Bild) ein wurzelechtes Teilstück von Herrmann-Schmidt.

Auf der rechten Seite des kleinen Durchgangs ist ein weiteres Herrmann-Schmidt-Baby eingezogen. Dazu, auf beiden Seiten, insgesamt drei wunderschöne, neue Clematis von Westphal. - Die Vorfreude auf die neue Saison wächst also auch für den Hausgarten quasi stündlich :-)

- In lockerer Folge werde ich hier noch alte Rosenbilder aus dem Hausgarten einfügen.

Noch eine Empfehlung für alle, die auf zuverlässige Wetterprognosen angewiesen sind:
https://kachelmannwetter.com/de/

Viele Liebe Grüße,
Raphaela und Rocco

Nous sommes Donbass!

Heimatliebe ist kein Verbrechen.

Solidarité avec les Gilets Jaunes


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Musik-Tips: 

Wunderschöne Klänge aus Island:
https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=8LeQN249Jqw

...und aus Norwegen:
https://www.youtube.com/watch?v=Cx9AcVuG9Zo

Die erste Youtube-Playlist von Piet:
https://www.youtube.com/watch?v=dbWtRdsoQuU&index=1&list=PLE1Ukwv7IcPlLGpOnGV1cIj60G3DyWjr_



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Politik:






ganz aktuell
https://sezession.de/60780/notizen-zum-attentat-von-christchurch

Ständige Leseempfehlungen:

https://dushanwegner.com

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Mehr Interessantes findet man u. a. hier:
https://dushanwegner.com/freie-denker/

aktuell: Hier hat jemand zu lange geplanter und ausgeführter Manipulation durch EU-Institutionen recherchiert: 

https://twitter.com/Netzdenunziant/status/1102352479184916482

aktuellhttps://vds-ev.de/gegenwartsdeutsch/gendersprache/gendersprache-unterschriften/unterschriften/

Video über die zunehmende Selbstentlarvung "linker" Narrative:
https://youtu.be/dNafJ9HmBv0

Über das skandalöse "Framing Manual" der ARD:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/ard-fuer-gelenkte-demokratie/

Der Original-Text zum ARD "Framing Manual":
https://netzpolitik.org/2019/wir-veroeffentlichen-das-framing-gutachten-der-ard/

So u. a. wirkt sich Dauerpropaganda dann aus:
http://analitik.de/2019/02/18/gedaechtnisverlust-als-wirkung-moderner-kriegsfuehrung/

Hier erfährt man ein bißchen von dem, was wirklich täglich passiert:
http://www.politikversagen.net
(umfassender dokumentieren u. a. refcrime und einzelfallinfos)

Sehr gute Lichtmesz-Analyse:
https://sezession.de/60265/lichtmesz-sommerfeld-gesetz-das-beispiel-laurin

Ebenfalls lesenswert:
https://www.nzz.ch/feuilleton/islam-und-islamismus-halten-skandinavien-in-atem-ld.1456999

Mögliche Gründe warum sich in westlichen Ländern immer noch (zu) viele manipulieren lassen:
https://www.achgut.com/artikel/wir_backen_uns_einen_schuldkomplex_die_ingredienzien

Weiterhin wichtig: Die Lückenmedien boykottieren, indem man ihre wenigen, interessanten Texte nur noch archiviert weiterverbreitet. So geht es:
https://twitter.com/hashtag/SocialCloak?src=hash&lang=de

Archivierter Welt-Text zur weiteren Enteignung der deutschen Normalbürger:
https://cloaker.eu/r/?bots=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fwirtschaft%2Farticle188528229%2FBargeld-So-koennte-eine-stille-Enteignung-ueber-Negativzinsen-funktionieren.html&others=http%3A%2F%2Farchive.vn%2FXbpUz

Eine kurze BT-Rede vom großartigen Dr. Gottfried Curio:
https://youtu.be/d9u01H4OD_8