Samstag, 17. August 2019

Sommer-Nachlese


Dieses (vom Pavillon Beet) und die folgenden Fotos sind etwa Anfang Juli entstanden. Seitdem ist wieder einiges passiert:

Die Rosentaufe der Sorte Klara Meins war sehr schön und wahrscheinlich gibt es doch schon diesen Herbst die ersten veredelten Jungpflanzen der von Uve Jannsen gezüchteten Neuheit.

Gleich am nächsten Juli-Wochenende fand dann die Hochzeit unserer älteren Tochter statt und wir hatten alle sehr viel Freude und viel Familienbesuch.  












Von der Rose vorne links, Perle von Amöneburg, gibt es im Herbst wieder veredelte Pflanzen: Es ist eine robuste, dauerblühende Sorte von Jürgen Weihrauch. Sie kann (wie auf diesem Bild) mit Schnitt als kleiner bis mittelgroßer Strauch oder (wie in unserem Hausgarten) aufgebunden als buschige, mittelgroße Kletterrose gehalten werden. 




Das Pavillon Beet von der anderen Seite.




Raubritter auf der Pavillon-Nordseite. Besonders schön war, daß er...




...auch noch am Tag der Taufe von Klaras Rose geblüht hat, denn diese Sorte gehörte zu ihren Lieblingen.



Wie heiß und trocken es vorübergehend auch hier war, erkennt man am Zustand der Wiese vor dem Teichbeet (die inzwischen kaum zu bändigen ist).



Die Teichseite am Pavillon...



...mit einer jungen Honorine de Brabant.



Auf der gegenüberliegenden Seite machen sich neben dem Pavillon die geretteten Clematis sehr gut, die an einem von Uve Jannsen geschmiedeten Rankgerüst in den Himmel klettern.



Hinter den Koniferen, die den vorher gezeigten Bereich nach Norden abschließen, gibt es seit diesem Jahr eine Stellfläche für Container-Rosen sowie einige Stauden. 



Gegen Mittag spenden u. a. diese großen Gehölze Mensch und Tier willkommenen Schatten. Dessen Schutz Rocco...



...allerdings fluchtartig aufgibt,...



...sobald er merkt,....



...daß er sich im Aufnahmebereich einer Kamera befindet. 



Keinen Schatten gibt es bisher am neuen Verkaufsstand: Die Felsenbirne, links vorne, ist noch zu klein und...



...die junge Magnolie an der rechten Ecke wächst bisher mehr in die Breite als in die Höhe. Da hatte ich wohl eine Pflanze einer für diesen Platz und Zweck weniger geeigneten Sorte gerettet (Etikett war keins mehr dran).

Aufgrund diverser, jeweils mehrtägiger Arbeitsausfälle der erfreulichen (siehe oben) wie unerfreulichen Art sind die Container-Rosen und -Stauden in diesem Bereich inzwischen mehrmals durchgetrocknet. Da sie auch nicht gespritzt und gedüngt wurden sehen viele davon jetzt nicht mehr schön aus. Deshalb werden einige jetzt preisreduziert. - Hauptsache, sie kommen bald in die Erde und können sich da erholen.



Im Juli hatte ich es auch endlich mal wieder geschafft, das schmale Beet vor den Koniferen und Ligustern aufzuräumen, die den Sonnenuntergangsbereich nach Westen abtrennen. 
Der Sonnenuntergangsbereich selbst ist leider immer noch Katastrophengebiet (wie ich es nenne), beziehungsweise "wildromantisches" "Bienen- und Schmetterlingsparadies", wie manche Besucher so eine Art von Dschungel nennen. 



Auf diesem Foto blüht grade Penelope in der Bildmitte.



Frisch aufgeräumt war im Juli...



...auch das Creme Beet, wo dann auch gleich sechs neue Rosen gepflanzt wurden. 
Auf dem Foto oben blühte auch noch Amélie la bête (das Überhängende rechts in der Bildmitte), die wegen ihrer Bourbon- und Noisette-Vorfahren immer etwas später dran ist als andere Sommerblüher.






Zu den spätblühenden, violetten Ramblern gehören u. a. Bleu Magenta (in der Bildmitte oben sieht man noch einige ihrer wunderbar dunklen Blüten) und Rudelsburg (ganz rechts am Rankgerüst). Die Letztgenannte remontiert nach etwas Rückschnitt sogar. 



Im Juli war auch das lila Beet endlich mal wieder an der Reihe...











Auf diesem...



...und diesem Foto mit Blue Elric im Vordergrund.



Rechts im Bild erkennt man schon ein Stück vom Tee Hybriden Beet, ...



...das im Juli, rechtzeitig zur Sedumblüte, ...



...auch endlich mal wieder aufgeräumt werden konnte.



Dieser Bogen führt zwischen dem lila (links) und dem großen Remontant Beet (rechts) ...



...in den südlichen Bereich.



In dieser Ecke blühte Anfang Juli u. a. noch die Bengal Hybride Ombrée parfaite.



Auch das große Remontant Beet sah nach dem zweiten Arbeitsdurchgang des Jahres...



...sehr ordentlich aus. Inzwischen gab es bereits den Dritten und schon wieder sprießt (wie auch sonst überall) das Unkraut.



Dasselbe gilt für das kleine Remontant Beet, in dem sich auf diesem Bild Anfang Juli die letzten Blüten von Chénédôlé (vorne) mit den ersten der Phloxe trafen. 



Anders als Chénédôlé (links) blüht Souvenir du Docteur Jamain (rechts) auch noch später in der Saison.



Das trifft u. a. auch auf die allermeisten Rosen der pinkroten Beete zu, zumindest sofern man es schafft, sie immer mal wieder auszuputzen...



Der westliche Wiesenweg Anfang oder Mitte Juli. Auch hier besteht inzwischen wieder dringender Handlungsbedarf, bisher sind nicht mal die sommerblühenden Damaszener Rosen komplett zurück geschnitten. 



Am Südzaun blüht die Stauden-Clematis Durandii (rechts) auch im August noch unermüdlich und Stanwell Perpetual (links) bereits zum dritten oder vierten mal in der Saison.



Dasselbe gilt für Gruß an Labenz auf der anderen Seite des Eingangstors. Hier in Begleitung von u. a. Verbena bonariensis und weiteren Stauden-Clematis.



Eine Dauerblüherin ist auch ihre Nachbarin Helga Matura...



...deren kugelige Blüten zwar kaum duften, dafür aber sehr, sehr lange halten (dieses Jahr sind sie mehr bläulich - statt, wie sonst, frisch rosa).



Wie robust diese öfterblühende Kletterrose von Jürgen Weihrauch ist, erkennt man schon daran, wie gesund und wuchsstark sie sich aus Euonymus und diversen Stauden herausarbeitet...  



... Mehr als genug Gründe, Helga Matura-Pflanzen anzubieten: Im Herbst  gibt es davon veredelte Exemplare.



Den Eingang zum l´âge bleu Rosenpark findet man leichter (ein Schild an der Straße aufzustellen ist ja leider verboten), wenn man nach der Rugosa-Sorte Schneekoppe Ausschau hält: Sie wächst direkt an der Einfahrt zum Parkplatz und hat eigentlich immer einige Blüten geöffnet.

Von ihrer Nachbarin, Verbena bonariensis, gibt es übrigens auf allen Mulchwegen im Park viele Sämlinge, die mitgenommen werden dürfen und auch noch dieses Jahr blühen.



Zum Abschluß des heutigen Parkberichts noch ein aktuelles Foto des kleinen Walls an der Straße: Auch die alten Staketenzaun-Elemente können als Hinweis auf die Zufahrt nützlich sein. 



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Heute nur eine Impression aus dem Hausgarten, dessen Wiederherstellungszustand sich ganz gut macht. Allerdings regnet es meist wenn ich zuhause bin. Worüber es natürlich auch keinen Grund zum Klagen gibt: Alles ist besser als eine erneute Dürre!

À propos "Klagen": Der Spätsommer bietet ja nicht nur Anlaß zu Melancholie angesichts all dessen, was in dieser Saison noch immer nicht geklappt hat. Vielmehr gibt die aktuelle Fülle an Blüten und Früchten Grund zu demütiger Dankbarkeit für alles Schöne und Kraftvolle, das uns umgibt und auch Anlaß zu Hoffnung und Zuversicht bezüglich der Zukunft...



Der berauschende Duft dieses eilig improvisierten Phlox-Straußes und der Sonnenstrahl, der ihn im Flur aus einem ansonsten düster-grauen Himmel traf, waren vorletzte Woche wieder so ein kleiner "Erleuchtungsblitz" für mich: Ja! Es ist der MOMENT, der zählt! 

Auch wenn Duft und Blüten vergänglich sind, bleiben sie bestehen. Ob jemand sie wahrnimmt und sich daran erfreut oder nicht, ob sie dokumentiert werden oder nicht: Das Gute, Schöne, Wahre existiert und auch der kürzeste Moment seiner Existenz bedeutet Ewigkeit...

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es die Fähigkeit, den Jubel, die Dankbarkeit und die Erfüllung durch solche kleinen "Erleuchtungsblitze" weitergeben zu können: 
Es sind diese Momente, wo jede Sorge und Angst durch Zuversicht und Gewissheit aufgelöst werden: Ja, es hat alles einen Sinn. Es ist nie vergeblich, für das Gute, Wahre und Schöne zu kämpfen. Und wir (Diener der Schönheit) sind nie alleine dabei sondern geborgen und aufgehoben im "Alles". 

In diesem Sinne alles Liebe,
Raphaela und Rocco.

Nous sommes Donbass!

Heimatliebe ist kein Verbrechen.


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Achtung Politik! - Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Vorab die wichtigsten, grundsätzlichen Lese-Empfehlungen:





Das sollte man wissen:

(Zitat)„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“
Edward Bernays

Dieses Video zeigt die "Diskussionskultur" sogenannter "Antifa"-"Aktivisten" (hier in Portland gegen Trump-Unterstützer). 
Wer echten Hass erleben möchte, kann mal an einer Demo teilnehmen, die diesen Leuten (und ihren Protektoren im Hintergrund) nicht genehm ist. Diese Globalistenknechte sind die "jungen, schwarzen Hunde" aus Animal Farm und sie verwenden die Methoden der SA:

Ich hatte mehrfach Gelegenheit, den geifernden Hass solcher Aufgehetzter aus relativer Nähe zu erleben und sie tun mir leid: Wer hasst, hasst in erster Linie sich selbst. 
Wer das Prinzip der Rede-, Denk- und Meinungsfreiheit zerstören will, tut das aus Machtinteressen (wie die Globalisten und ihre Profiteure) oder aus Verzweiflung (wie die, die sich als Globalisteninstrumente mißbrauchen lassen). 

Diese Verzweiflung beruht u. a. auf der Erkenntnis, daß sie keine Argumente haben, die einer Diskussion auf Augenhöhe standhalten würden. Also bleiben ihnen als "Argumente" nur Hetze, Gewalt, Drohungen und Ausgrenzung. Das ist bemitleidenswert.

Genauso bemitleidenswert ist ihre Illusion, sowas wie "rebellisch", "revolutionär" oder eine Art "oppositionelle Avantgarde" zu sein: Sie werden finanziert mit Steuer- und Stiftungsgeldern, gelobt und gefördert von der politischen Führung und der aller anderen korrumpierten Groß-Organisationen, bejubelt von der Globalistenpresse. Mit diesem Hintergrund prügeln sie auf uns Normale ein und fühlen sich als Helden.
Das ist bemitleidenswert dumm.  

Ich bemitleide sie auch wegen der Kopfschmerzen, die kognitive Dissonanzen dieses Ausmaßes mit sich bringen müssen: Es muß doch sehr weh tun, das Gehirn so zu verdrehen, daß man die eigenen (bzw. eingeflüsterten) Lügen weiter glauben kann, oder? 

Wenn die eigenen "Gewißheiten" bezüglich Werten und Methoden der Realität nur standhalten, solange diese komplett ausgeblendet wird, "müssen" Zweifel, Fakten und Logik bekämpft werden um die "Gewißheiten" aufrecht erhalten zu können.
Alles, was das Selbstbild der "Guten" stören könnte, wird auf die "Bösen" projiziert: Freiheit und Demokratie zerstören, Gewalt und Unterdrückung als politische Methoden etablieren, eine Diktatur errichten wollen immer nur die anderen...
Darum "müssen"/"muß", Freiheit und Demokratie zerstört, Gewalt und Unterdrückung als politische Methoden etabliert und eine Diktatur errichtet werden...Im Namen des "Guten" natürlich...

-Wie irre ist das? Und sie bemerken es weiterhin nicht...

Und nein: Die Irren bzw. Verblendeten sind nicht "mehr", sie sind nur lauter. Kein Wunder, dienen ihnen doch die Globalistenmedien als Verstärker und dient ihr "Aktivismus" den Interessen der Herrschenden. 

Diese armen, verführten und aufgehetzten Kinder (diversen Alters) verachten und hassen die, die ihre Ausbildung ermöglicht haben/ermöglichen, ein Aufwachsen in relativem Wohlstand und (noch grade so eben) funktionierender Infrastruktur, diejenigen, deren Steuern ihre Jobs in öffentlichen Einrichtungen und/oder ihr Bafög finanzieren: Die immer weniger Werdenden, die den ganzen Laden hier noch am Laufen halten.

Sie spucken denen in´s Gesicht, die dieses Land nach dem Krieg wieder aufgebaut haben (nein, das waren keine Türken) und denen, die jetzt in Altersarmut leben müssen.
Sie wollen denen ihre (letzten) Rechte nehmen, die jetzt schon prekär leben: Sollen die ihre Gürtel doch (noch) enger schnallen. Sollen sie "das Maul halten", statt sich gegen ihre endgültige Entrechtung und Verdrängung zu sperren. Sollen sie sich endlich unterwerfen.

Das neue "Links" ist das Gegenteil dessen, was ich als Ex-Linker früher geschätzt habe. Es ist stattdessen Einprügeln auf das Volk im Interesse (und bei Vielen: opportunistischen Gefolge) der Herrschenden. 
Das ist nicht "mutig" sondern feiges Mitläufertum (oder auch bei Vielen: skrupelloser Opportunismus).

Wenn Selber-Denken, das Festhalten an Demokratie, Freiheit, Bewährtem, die Liebe zum Eigenen, zu Logik, Stringenz, echten Werten (oder ganz allgemein: dem Schönen, Guten, Wahren) jetzt "rechts" ist, dann bin ich gerne rechts: 
Auf der angeblich "bösen" Seite gibt es die interessanteren, offeneren, vielfältigeren Gedanken und Diskussionen sowie genug Zivilisationsniveau, um diese frei führen zu können.

Bei den "Bösen" gibt es u. a. echten Mut (wie z. B. bei der Identitären Bewegung), viel Kultur und Wissen, gesunden Menschenverstand, echte Argumente (solche, die ohne Zensur und Knüppel auskommen) - und dazu auch noch Humor (wer kann über Globalisten-"Kabarett"/-"Comedy" noch lachen, wer guckt sich sowas überhaupt noch an?)

Die Begriffe "links"/"Linke" und "rechts"/"Rechte" sind heute eigentlich obsolet. Man sollte sie durch "utopistisch"/"Utopisten" und "pragmatisch"/"Pragmatiker" ersetzen. Das könnte auch einige Diskurse vom (schmerzgeplagten) Kopf auf die Füße (eine faktische Basis) stellen.

Aber gut: Solange sich das nicht durchgesetzt hat, bin ich gerne rechts. Das ist die Seite der Normalen, der Selbstdenkenden, des Rechts und die, wo Verstand und Gefühl sich im Gleichgewicht befinden. 

- Sprüche von Klügeren:

"Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen" (George Orwell)

"Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)