Samstag, 17. August 2019

Sommer-Nachlese


Dieses (vom Pavillon Beet) und die folgenden Fotos sind etwa Anfang Juli entstanden. Seitdem ist wieder einiges passiert:

Die Rosentaufe der Sorte Klara Meins war sehr schön und wahrscheinlich gibt es doch schon diesen Herbst die ersten veredelten Jungpflanzen der von Uve Jannsen gezüchteten Neuheit.

Gleich am nächsten Juli-Wochenende fand dann die Hochzeit unserer älteren Tochter statt und wir hatten alle sehr viel Freude und viel Familienbesuch.  












Von der Rose vorne links, Perle von Amöneburg, gibt es im Herbst wieder veredelte Pflanzen: Es ist eine robuste, dauerblühende Sorte von Jürgen Weihrauch. Sie kann (wie auf diesem Bild) mit Schnitt als kleiner bis mittelgroßer Strauch oder (wie in unserem Hausgarten) aufgebunden als buschige, mittelgroße Kletterrose gehalten werden. 




Das Pavillon Beet von der anderen Seite.




Raubritter auf der Pavillon-Nordseite. Besonders schön war, daß er...




...auch noch am Tag der Taufe von Klaras Rose geblüht hat, denn diese Sorte gehörte zu ihren Lieblingen.



Wie heiß und trocken es vorübergehend auch hier war, erkennt man am Zustand der Wiese vor dem Teichbeet (die inzwischen kaum zu bändigen ist).



Die Teichseite am Pavillon...



...mit einer jungen Honorine de Brabant.



Auf der gegenüberliegenden Seite machen sich neben dem Pavillon die geretteten Clematis sehr gut, die an einem von Uve Jannsen geschmiedeten Rankgerüst in den Himmel klettern.



Hinter den Koniferen, die den vorher gezeigten Bereich nach Norden abschließen, gibt es seit diesem Jahr eine Stellfläche für Container-Rosen sowie einige Stauden. 



Gegen Mittag spenden u. a. diese großen Gehölze Mensch und Tier willkommenen Schatten. Dessen Schutz Rocco...



...allerdings fluchtartig aufgibt,...



...sobald er merkt,....



...daß er sich im Aufnahmebereich einer Kamera befindet. 



Keinen Schatten gibt es bisher am neuen Verkaufsstand: Die Felsenbirne, links vorne, ist noch zu klein und...



...die junge Magnolie an der rechten Ecke wächst bisher mehr in die Breite als in die Höhe. Da hatte ich wohl eine Pflanze einer für diesen Platz und Zweck weniger geeigneten Sorte gerettet (Etikett war keins mehr dran).

Aufgrund diverser, jeweils mehrtägiger Arbeitsausfälle der erfreulichen (siehe oben) wie unerfreulichen Art sind die Container-Rosen und -Stauden in diesem Bereich inzwischen mehrmals durchgetrocknet. Da sie auch nicht gespritzt und gedüngt wurden sehen viele davon jetzt nicht mehr schön aus. Deshalb werden einige jetzt preisreduziert. - Hauptsache, sie kommen bald in die Erde und können sich da erholen.



Im Juli hatte ich es auch endlich mal wieder geschafft, das schmale Beet vor den Koniferen und Ligustern aufzuräumen, die den Sonnenuntergangsbereich nach Westen abtrennen. 
Der Sonnenuntergangsbereich selbst ist leider immer noch Katastrophengebiet (wie ich es nenne), beziehungsweise "wildromantisches" "Bienen- und Schmetterlingsparadies", wie manche Besucher so eine Art von Dschungel nennen. 



Auf diesem Foto blüht grade Penelope in der Bildmitte.



Frisch aufgeräumt war im Juli...



...auch das Creme Beet, wo dann auch gleich sechs neue Rosen gepflanzt wurden. 
Auf dem Foto oben blühte auch noch Amélie la bête (das Überhängende rechts in der Bildmitte), die wegen ihrer Bourbon- und Noisette-Vorfahren immer etwas später dran ist als andere Sommerblüher.






Zu den spätblühenden, violetten Ramblern gehören u. a. Bleu Magenta (in der Bildmitte oben sieht man noch einige ihrer wunderbar dunklen Blüten) und Rudelsburg (ganz rechts am Rankgerüst). Die Letztgenannte remontiert nach etwas Rückschnitt sogar. 



Im Juli war auch das lila Beet endlich mal wieder an der Reihe...











Auf diesem...



...und diesem Foto mit Blue Elric im Vordergrund.



Rechts im Bild erkennt man schon ein Stück vom Tee Hybriden Beet, ...



...das im Juli, rechtzeitig zur Sedumblüte, ...



...auch endlich mal wieder aufgeräumt werden konnte.



Dieser Bogen führt zwischen dem lila (links) und dem großen Remontant Beet (rechts) ...



...in den südlichen Bereich.



In dieser Ecke blühte Anfang Juli u. a. noch die Bengal Hybride Ombrée parfaite.



Auch das große Remontant Beet sah nach dem zweiten Arbeitsdurchgang des Jahres...



...sehr ordentlich aus. Inzwischen gab es bereits den Dritten und schon wieder sprießt (wie auch sonst überall) das Unkraut.



Dasselbe gilt für das kleine Remontant Beet, in dem sich auf diesem Bild Anfang Juli die letzten Blüten von Chénédôlé (vorne) mit den ersten der Phloxe trafen. 



Anders als Chénédôlé (links) blüht Souvenir du Docteur Jamain (rechts) auch noch später in der Saison.



Das trifft u. a. auch auf die allermeisten Rosen der pinkroten Beete zu, zumindest sofern man es schafft, sie immer mal wieder auszuputzen...



Der westliche Wiesenweg Anfang oder Mitte Juli. Auch hier besteht inzwischen wieder dringender Handlungsbedarf, bisher sind nicht mal die sommerblühenden Damaszener Rosen komplett zurück geschnitten. 



Am Südzaun blüht die Stauden-Clematis Durandii (rechts) auch im August noch unermüdlich und Stanwell Perpetual (links) bereits zum dritten oder vierten mal in der Saison.



Dasselbe gilt für Gruß an Labenz auf der anderen Seite des Eingangstors. Hier in Begleitung von u. a. Verbena bonariensis und weiteren Stauden-Clematis.



Eine Dauerblüherin ist auch ihre Nachbarin Helga Matura...



...deren kugelige Blüten zwar kaum duften, dafür aber sehr, sehr lange halten (dieses Jahr sind sie mehr bläulich - statt, wie sonst, frisch rosa).



Wie robust diese öfterblühende Kletterrose von Jürgen Weihrauch ist, erkennt man schon daran, wie gesund und wuchsstark sie sich aus Euonymus und diversen Stauden herausarbeitet...  



... Mehr als genug Gründe, Helga Matura-Pflanzen anzubieten: Im Herbst  gibt es davon veredelte Exemplare.



Den Eingang zum l´âge bleu Rosenpark findet man leichter (ein Schild an der Straße aufzustellen ist ja leider verboten), wenn man nach der Rugosa-Sorte Schneekoppe Ausschau hält: Sie wächst direkt an der Einfahrt zum Parkplatz und hat eigentlich immer einige Blüten geöffnet.

Von ihrer Nachbarin, Verbena bonariensis, gibt es übrigens auf allen Mulchwegen im Park viele Sämlinge, die mitgenommen werden dürfen und auch noch dieses Jahr blühen.



Zum Abschluß des heutigen Parkberichts noch ein aktuelles Foto des kleinen Walls an der Straße: Auch die alten Staketenzaun-Elemente können als Hinweis auf die Zufahrt nützlich sein. 

Nachtrag: Es sind immer noch verschiedene, getopfte, einheimische Jung-Bäume zu verschenken.


****************************************************************************



Heute nur eine Impression aus dem Hausgarten, dessen Wiederherstellungszustand sich ganz gut macht. Allerdings regnet es meist wenn ich zuhause bin. Worüber es natürlich auch keinen Grund zum Klagen gibt: Alles ist besser als eine erneute Dürre!

À propos "Klagen": Der Spätsommer bietet ja nicht nur Anlaß zu Melancholie angesichts all dessen, was in dieser Saison noch immer nicht geklappt hat. Vielmehr gibt die aktuelle Fülle an Blüten und Früchten Grund zu demütiger Dankbarkeit für alles Schöne und Kraftvolle, das uns umgibt und auch Anlaß zu Hoffnung und Zuversicht bezüglich der Zukunft...



Der berauschende Duft dieses eilig improvisierten Phlox-Straußes und der Sonnenstrahl, der ihn im Flur aus einem ansonsten düster-grauen Himmel traf, waren vorletzte Woche wieder so ein kleiner "Erleuchtungsblitz" für mich: Ja! Es ist der MOMENT, der zählt! 

Auch wenn Duft und Blüten vergänglich sind, bleiben sie bestehen. Ob jemand sie wahrnimmt und sich daran erfreut oder nicht, ob sie dokumentiert werden oder nicht: Das Gute, Schöne, Wahre existiert und auch der kürzeste Moment seiner Existenz bedeutet Ewigkeit...

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es die Fähigkeit, den Jubel, die Dankbarkeit und die Erfüllung durch solche kleinen "Erleuchtungsblitze" weitergeben zu können: 
Es sind diese Momente, wo jede Sorge und Angst durch Zuversicht und Gewissheit aufgelöst werden: Ja, es hat alles einen Sinn. Es ist nie vergeblich, für das Gute, Wahre und Schöne zu kämpfen. Und wir (Diener der Schönheit) sind nie alleine dabei sondern geborgen und aufgehoben im "Alles". 

In diesem Sinne alles Liebe,
Raphaela und Rocco.

Nous sommes Donbass!

Heimatliebe ist kein Verbrechen.

Free Julian Assange!


***********************************************************************************

Achtung Politik! - Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Vorab die wichtigsten, grundsätzlichen Lese-Empfehlungen:





Aktuell:

- Trifft meine eigenen Erfahrungen: Mehrtägige account-Sperrungen ohne Angabe von Gründen, keine Ansprech-/Auskunftsstelle zu finden, daher nach wenigen Wochen wieder abgemeldet. Seitdem lese ich dort nur noch ausgewählte accounts mit (wie z. B. den von Don Alphonso). - Solange es sie dort noch gibt. 
Die Globalistenmedien schießen sich durch diese Art von Zensur mittelfristig selbst in´s Knie, bzw. in´s Aus. Verdient gewinnen werden dadurch (noch stärker) globalisten-unabhängige Medien. 

Das sollte man auch wissen:

(Zitat)„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“
Edward Bernays

Dieses Video zeigt die "Diskussionskultur" sogenannter "Antifa"-"Aktivisten" (hier in Portland gegen Trump-Unterstützer). 
Wer echten Hass erleben möchte, kann mal an einer Demo teilnehmen, die diesen Leuten (und ihren Protektoren im Hintergrund) nicht genehm ist. Diese Globalistenknechte sind die "jungen, schwarzen Hunde" aus Animal Farm und sie verwenden die Methoden der SA:

- Ich hatte mehrfach Gelegenheit, den geifernden Hass solcher Aufgehetzter aus relativer Nähe zu erleben und sie tun mir leid: Wer hasst, hasst in erster Linie sich selbst. 
Wer das Prinzip der Rede-, Denk- und Meinungsfreiheit zerstören will, tut das aus Machtinteressen (wie die Globalisten und ihre Profiteure) oder aus Verzweiflung (wie die, die sich als Globalisteninstrumente mißbrauchen lassen). 

Diese Verzweiflung beruht u. a. auf der Erkenntnis, daß sie keine Argumente haben, die einer Diskussion auf Augenhöhe standhalten würden. Also bleiben ihnen als "Argumente" nur Hetze, Gewalt, Drohungen und Ausgrenzung. Das ist bemitleidenswert.

Genauso bemitleidenswert ist ihre Illusion, sowas wie "rebellisch", "revolutionär" oder eine Art "oppositionelle Avantgarde" zu sein: Sie werden finanziert mit Steuer- und Stiftungsgeldern, gelobt und gefördert von der politischen Führung und der aller anderen korrumpierten Groß-Organisationen, bejubelt von der Globalistenpresse. Mit diesem Hintergrund prügeln sie auf uns Normale ein und fühlen sich als Helden.
Das ist bemitleidenswert dumm.  

Ich bemitleide sie auch wegen der Kopfschmerzen, die kognitive Dissonanzen dieses Ausmaßes mit sich bringen müssen: Es muß doch sehr weh tun, das Gehirn so zu verdrehen, daß man die eigenen (bzw. eingeflüsterten) Lügen weiter glauben kann, oder? 

Wenn die eigenen "Gewißheiten" bezüglich Werten und Methoden der Realität nur standhalten, solange diese komplett ausgeblendet wird, "müssen" Zweifel, Fakten und Logik bekämpft werden um die "Gewißheiten" aufrecht erhalten zu können.
Alles, was das Selbstbild der "Guten" stören könnte, wird auf die "Bösen" projiziert: Freiheit und Demokratie zerstören, Gewalt und Unterdrückung als politische Methoden etablieren, eine Diktatur errichten wollen immer nur die anderen...
Darum "müssen"/"muß", Freiheit und Demokratie zerstört, Gewalt und Unterdrückung als politische Methoden etabliert und eine Diktatur errichtet werden...Im Namen des "Guten" natürlich...

-Wie irre ist das? Und sie bemerken es weiterhin nicht...

Und nein: Die Irren bzw. Verblendeten sind nicht "mehr", sie sind nur lauter. Kein Wunder, dienen ihnen doch die Globalistenmedien als Verstärker und dient ihr "Aktivismus" den Interessen der Herrschenden. 

Diese armen, verführten und aufgehetzten Kinder (diversen Alters) verachten und hassen die, die ihre Ausbildung ermöglicht haben/ermöglichen, ein Aufwachsen in relativem Wohlstand und (noch grade so eben) funktionierender Infrastruktur, diejenigen, deren Steuern ihre Jobs in öffentlichen Einrichtungen und/oder ihr Bafög finanzieren: Die immer weniger Werdenden, die den ganzen Laden hier noch am Laufen halten.

Sie spucken denen in´s Gesicht, die dieses Land nach dem Krieg wieder aufgebaut haben (nein, das waren keine Türken) und denen, die jetzt in Altersarmut leben müssen.
Sie wollen denen ihre (letzten) Rechte nehmen, die jetzt schon prekär leben: Sollen die ihre Gürtel doch (noch) enger schnallen. Sollen sie "das Maul halten", statt sich gegen ihre endgültige Entrechtung und Verdrängung zu sperren. Sollen sie sich endlich unterwerfen.

Das neue "Links" ist das Gegenteil dessen, was ich als Ex-Linker früher geschätzt habe. Es ist stattdessen Einprügeln auf das Volk im Interesse (und bei Vielen: opportunistischen Gefolge) der Herrschenden. 
Das ist nicht "mutig" sondern feiges Mitläufertum (oder auch bei Vielen: skrupelloser Opportunismus).

Wenn Selber-Denken, das Festhalten an Demokratie, Freiheit, Bewährtem, die Liebe zum Eigenen, zu Logik, Stringenz, echten Werten (oder ganz allgemein: dem Schönen, Guten, Wahren) jetzt "rechts" ist, dann bin ich gerne rechts: 
Auf der angeblich "bösen" Seite gibt es die interessanteren, offeneren, vielfältigeren Gedanken und Diskussionen sowie genug Zivilisationsniveau, um diese frei führen zu können.

Bei den "Bösen" gibt es u. a. echten Mut (wie z. B. bei der Identitären Bewegung), viel Kultur und Wissen, gesunden Menschenverstand, echte Argumente (solche, die ohne Zensur und Knüppel auskommen) - und dazu auch noch Humor (wer kann über Globalisten-"Kabarett"/-"Comedy" noch lachen, wer guckt sich sowas überhaupt noch an? *)

* Ein Beispiel für die "Korrekturen" am (bzw. Kastration des) Kabarett/s findet sich u. a. hier (weggeschnittene Teile sind jeweils durch eine Schere symbolisiert):

Die Begriffe "links"/"Linke" und "rechts"/"Rechte" sind heute eigentlich obsolet. Man sollte sie durch "utopistisch"/"Utopisten" und "pragmatisch"/"Pragmatiker" ersetzen. Das könnte auch einige Diskurse vom (schmerzgeplagten) Kopf auf die Füße (eine faktische Basis) stellen.

Aber gut: Solange sich das nicht durchgesetzt hat, bin ich gerne rechts. Das ist die Seite der Normalen, der Selbstdenkenden, des Rechts und die, wo Verstand und Gefühl sich im Gleichgewicht befinden. 

- Sprüche von Klügeren:

"Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen" (George Orwell)

"Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

...

- Hier wird ein aktuelles Beispiel des Versuchs angeblicher "Demokratie-Retter" aufgeführt, echte Demokratie-Erhalter an der Ausübung ihrer Rechte zu hindern (dazu gehören u. a. auch die "Abweichler"-account-Löschungen bei Facebook, Twitter und weiteren Globalistenmedien):

Die Globalisten geraten immer stärker in Panik, darum intensivieren sie ihre Einschüchterungs- und Zensurbemühungen. Ein wichtiger Grund für diese Panik ist hier zu finden:


Zu den wichtigsten Machtmitteln der Globalisten gehört der US-Dollar als globale Leitwährung sowie dessen Kontrolle durch die Fed (die eine private, keine öffentliche Institution ist). Jahrzehntelang wurden dadurch Politik und Wirtschaft weltweit dominiert (inklusive Angriffskriegen, regime-changes, etc). Die Panik der Globalisten ist vor dem Hintergrund des Verlusts einer ihrer wichtigsten Machtbastionen verständlich. 
Für alle, die sich eine gerechtere Welt wünschen, in der das Völkerrecht Vorrang vor dem Recht des Stärkeren hat, ist diese Entwicklung allerdings ein Grund zum Feiern: 
Die Anerkennung des globalistischen Machtverlusts (jetzt sogar auch) durch einen der treuesten Vasallen (bzw. Vertreter) ist ein weiterer, großer Meilenstein auf dem Weg der Festigung der multipolaren Weltordnung. 

Daß ich diese Entwicklungen noch zu Lebzeiten beobachten darf, hätte ich bis vor vier, fünf Jahren nicht zu hoffen gewagt (und bin umso dankbarer und glücklicher darüber)...

Deutschland gehört aktuell zu den letzten Ländern, in denen die Globalisten ihre Macht noch relativ unbehelligt ausüben können und das sie darum um jeden (!) Preis halten wollen: Regionale Politik steht immer im Zusammenhang mit Globalpolitik. 
Der Machterhaltungskampf der Globalisten dient *nie* Demokratie und Menschenrechten, genauso wenig wie ihre völkerrechtswidrigen Angriffskriege und Einmischungen in die Angelegenheiten souveräner Staaten.
Das könnte und sollte man auch als "Linker" (= Utopist) wissen und z. B. mal die "cui bono?"- ("wem nützt es?")-Frage stellen...

Dann fände man u. a. heraus, daß die Utopie der "einen Welt" eine orwellsche Dystopie ist, in der außer den Globalisten niemand mehr irgendwelche Rechte hat. 
Konkrete Frage an Utopisten: Glaubt ihr, Herr Soros oder irgendein globalistischer "Denkpanzer" zahlt euer Bafög und/oder eure sonstigen steuer-finanzierten (von Beamten-, GEZ-Medien- bis Hartz IV) Einkünfte?

Wenn man wollte, fände man auch leicht heraus, daß dieselben "NGOs", "Stiftungen" und "Denkpanzer", die immer wieder für (gerne auch gewaltsame) "Regierungswechsel" und Kriege betreiben, die Auflösung von Staaten und Familien vorantreiben. Im Auftrag und Interesse derselben Profiteure: Nur wer maximal vereinzelt ist läßt sich optimal "verwalten" weil es niemanden mehr gibt, mit dem er sich solidarisieren könnte.

Die Aufteilung von Gesellschaften in immer kleinere Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen (statt den Blick auf die wirklichen Herrschaftsverhältnisse zu richten) ist "divide et impera!"- ("teile und herrsche!") Politik.

Die babylonischen Zustände, die sich daraus ergeben, kann man im Zeitraffer beobachten, wenn man sich z. B. mal die Entwicklungen innerhalb verschiedener "Gemeinschaften" anguckt: Da kämpfen die 100% puren Jakobiner verbittert gegen die nur 99%igen.

Auch die Auseinandersetzungen innerhalb "feministischer" und schwul-lesbisch-trans-organisierter Kreise sind eigentlich nur lächerlich. 
Verschieden sind allerdings die Lach-Motivationen: Die Globalisten lachen, weil ihre Ziele (kurz zusammengefasst: "Jeder gegen jeden, damit sie vereinzelt und mit Nebensächlichkeiten beschäftigt sind") dadurch gefördert werden. Leute wie ich lachen aufgrund von schwarzem Humor und weil die Alternative Verzweiflung wäre: Soviel (potentiell) kreative Energie, eingesetzt für Destruktion...

"Linke" "Identitätspolitik" ist globalistische "Identitätspolitik" mit Scheuklappen: Wenn alle "gleich" sind (was auch mit extremsten, diktatorischen Mitteln  - glücklicherweise - unerreichbar bleibt) sind am Ende alle gleich recht - und identitätslos. 
Die von "Linken" ersehnte "Weltregierung" würde nämlich keine sein, die gerecht und fürsorglich die Interessen aller berücksichtigt. Im Gegenteil...

Wem an den Menschen liegt, der muß sie nehmen wie sie sind, das Beste aus den (überwiegend opferreich) erzielten Fortschritten von Evolution und Aufklärung machen, statt alles nieder zu reißen (vor allem die Menschen in ihrem So-Sein) und hoffen, daß auf dem Boden der Zerstörung das irdische Paradies entsteht.

Jeder Versuch, so ein "irdisches Paradies" mit totalitären Mitteln zu errichten, ist bisher im Desaster geendet. Es gehört wohl zum So-Sein der Menschen, daß sie im großen Ganzen über mangelhaftes Erinnerungsvermögen verfügen und nur langsam (im Verlauf von mehreren Generationen) dazulernen. Anders kann ich mir z. B. nicht erklären, daß einige, die angeblich *für* Demokratie und *gegen* Diktatur sind, sich grade mit all ihrer Energie für das schiere Gegenteil einsetzen. - Und es nicht mal merken...


Gefunden bei Michael Klonovsky. Trifft die Situation des "pluralistischen" "Diskurses" sehr gut:

IMG 20190831 WA0000

...

Nachvollziehbare Erkenntnis, erstaunlicherweise gefunden in einem Freitag-Text (von Aram Ockert):

"...Demokratie ist ein Wettstreit der Ideen und man ist es den Menschen schuldig, dass man argumentiert und sich dieser Aufgabe nicht mit dem Hinweis auf Moral und Anstand entzieht.
Beide gebieten es, dass argumentiert wird. Das gilt für die AfD genauso, wie für Theorien zum Thema Klimawandel. Wer kritische Menschen möchte, darf die Fähigkeit zur Kritik nicht geringer bewerten, als die richtige Überzeugung"

- À propos "Filterblase": Ich schaue regelmäßig u. a. auch beim Freitag, der taz und bei Zeit.de rein, unregelmäßiger sogar bei indymedia und diversen "Antifa"-accounts. Nicht nur aus taktischen Gründen ("Kenne deine Feinde" *) sondern auch aus Gründen der "Perlensuche": Die findet man an den erstaunlichsten Stellen, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht.

* "Wer seine Feinde kennt und sich kennt, gewinnt jede Schlacht. Wer sich selber kennt aber seine Feinde nicht, wird die Hälfte aller Schlachten verlieren. Wer den Feind nicht kennt, und sich selber nicht kennt, wird keine Einzige Schlacht gewinnen." (Sun Tzu)

** Mir wäre es natürlich lieber, keine Feinde zu haben (Langweile ist ein sehr erstrebenswerter Zustand). Als "weiße, alte Frau" und dazu noch "rechts" hat man die aber (hierzulande) automatisch.

Twitter-Fund: 
 " Aus der Kategorie „Wir lernen Demokratie“ für Journalisten und Politiker:

In einer Demokratie sagt nicht der Politiker dem Wähler, was der zu wählen hat, sondern der Wähler sagt dem Politiker, welche Politik der gefälligst zu machen hat.Wer dieses Machtverhältnis nicht akzeptieren will, der sollte sich nicht Demokrat nennen. Vielmehr ist er ein Feind der Demokratie. "

(btw: Grüße an Goodnight vom blauen Engel ;-))

Übrigens:

 "Das Oberlandesgericht Koblenz hat sich anläßlich eines Verfahrens bezüglich eines Straftäters aus Gambia, der in seiner Heimat bereits straffällg geworden und nun illegal hier eingereist war, folgendermaßen geäußert:
„Zwar hat sich der Betroffene durch seine unerlaubte Einreise in die Bundesrepublik nach §§ 95 Abs. 1 Nr. 3, 14 Abs. 1 Nr. 1, 2 AufenthG strafbar gemacht. Denn er kann sich weder auf § 15 Abs. 4 Satz 2 AufenthG noch auf § 95 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 31 Abs. 1 GFK berufen. Die rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik ist in diesem Bereich jedoch seit rund eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt und die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“ (Stand 2015)


...

Sehr guter Text:

https://www.die-tagespost.de/leben/familie/art4887,200879 

...

Zur Erinnerung daran, daß in der Politik sehr wenig "zufällig" passiert:
(Zitat) "Die EU sollte die Homogenität von Nationalstaaten unterminieren" (Peter Sutherland, ehemaliger UN-Migrationsbeauftragter)

( Quelle: https://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395 )

Wo und wie der o. g. Herr sonst noch aktiv war, kann man u. a. hier nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sutherland

...

Ein leider typisches Beispiel dafür, was Indoktrination mit Gehirnen anstellen kann (Leser-Kommentar bei der taz):


" (Zitat) „Bei bestimmten Themen wird man heute ausgegrenzt, wenn man seine Meinung sagt.“ "

(Kommentator dazu:) Nein.. man wird nur sehr deutlich darauf hingewiesen das die Meinung falsch bis verachtungswürdig (Migranten und so...) ist. Und das es nicht sein kann dieses Gedankengut wieder zuzulassen nur das sich ein paar Ewiggestrige, Enttäuschte und oder unaufgeklärte Menschen besser fühlen. "


- Menschen mit abweichenden Meinungen werden "nicht ausgegrenzt", wenn ihre Meinungen "nicht zugelassen" werden??? Der Versuch, sich in solche Widersinnigkeiten hinein zu denken, führt zu Kopfschmerzen. Auch leider typisch ist die damit verbundene Illusion eigener "Aufgeklärtheit". - Aua...

https://www.achgut.com/artikel/der_ungarische_botschafter_zum_wahrheitsgehalt_des_merkel_dokudramas

...

Wie hält man das aus? (fragt sich ein privilegiertes Luxusweibchen)
https://pestarzt.blog/2019/08/28/ich-bin-wie-ihr/?blogsub=confirming#blog_subscription-7

- Okay, bei mir gab es früher (als meine Hände/Finger noch was taugten) immer die Notfalloption, als herumwandernder Maler Aquarelle von Bauernhöfen gegen Essen einzutauschen. Von daher hab ich wohl gut reden, als (vom Ehemann) ausgehaltener Schmarotzer erst recht...Trotzdem halte ich es für (psychisch wie physisch) sehr gefährlich, sich auf die geschilderte Weise selbst zu versklaven und zu verleugnen :-/ 
Von daher hoffeich, der junge Mann findet doch noch eine andere Möglichkeit, seiner Familie und sich ein Auskommen zu ermöglichen. Außerhalb Berlins könnte das (noch) klappen...