Samstag, 22. September 2018

Reconquista Rosenpark II


Eugène Desgaches im kleinen Bourbon Beet, im Spätsommer und Frühherbst besonders üppig blühend und duftend, bisher zu selten fotografiert.

Verbena bonariensis (patagonisches Eisenkraut), die Begleitpflanzen, werden grade stark dezimiert. Wer welche haben möchte (und/oder Stachys byzantina/Wollziest) kann sich gerne melden.



Die Aufräumarbeiten im Centifolien Beet...



...sind so gut wie abgeschlossen.




Ein paar neue Stauden sind da inzwischen gepflanzt, ein paar (schon große) Ausläufer müssen noch raus (die kleineren sind weitgehend gerodet und getopft).
Im Hintergrund ist das hintere, westliche Stück vom Rugosa Beet zu erkennen, das schon zurückerobert ist.



Bis hier hin ist auch der Weg zwischen Centifolien - (links) und Rugosa Beet (rechts) wieder freigelegt. Die Folie mußte dafür streckenweise aufgenommen werden um Windenstränge darunter zu entfernen.
Der Rest des Rugosa Beets wartet noch auf die Rückeroberung von Winden und Co.




Der immer noch übervolle Apfelbaum im Gallica Beet. Die Pflaumen und Zwetschgen sind von einer Helfergruppe inzwischen komplett abgeerntet (und m. W. auch verarbeitet) worden.



Dieselbe fleißige Gruppe (DANKE nochmal) hat am selben Wochenende auch schon einen Teil des südlichen Außengeländes am Knick bearbeitet. Den Rest des Brombeer-, Brennessel- und Ampfer-Dschungels werde ich im Winter angehen.



Scepter d´Isle mit John Davis (im Hintergrund) im vorderen Teil des Alba Beets.




Hier nochmal aus einer andere Perspektive. 




Gruß an Aachen




Die Austin - und anderen, öfterblühenden Rosen haben sich nach ihrer Freilegung weiterhin gut erholt...




Weil ich auf dem Weg zum Centifolien- und Rugosa Beet oft daran vorbeikam, sie deshalb auch immer mal wieder ausgeputzt wurden, ...




...blühen sie immer noch sehr gut nach.




Mit einigem Gießaufwand haben sich auch die neu gepflanzten Rosen und Stauden dieses Bereichs gut entwickelt.




Indigo...




...verführt auch immer wieder zum Stehenbleiben und Schnuppern. - Ein Allzeit-Favorit unter den Portlands.




Das Teich Beet wurde inzwischen (die Fotos sind von Ende August) nochmal aufgeräumt, die herumbaumelnden Triebe von Gerbe Rose (rechts) aufgebunden und zurück geschnitten, ...




...die Blutweiderich-Pflanzen größtenteils eingekürzt wodurch einige nachblühen.



Die Deko-Pflanzen am Pavillon sind zum Teil schon etwas müde. Bald wird es Zeit, diejenigen mit Überwinterungs-Chancen in´s Haus zu bringen.




Ein Tipp für Leute aus der Umgebung: Besonders kräftige, blühfreudige und nicht mal teure Sommerblüher gibt es bei einer relativ versteckt liegenden Gärtnerei in Rethwischdorf (Name wird nachgetragen sobald er mir wieder einfällt, irgendwas mit "Holz...", glaub ich).




Diese beiden, hübsch blauen Hortensien hatte ich halb-vertrocknet irgendwo gerettet (nicht bei einer richtigen Gärtnerei). Die Kleinere steht jetzt schon im Hausgarten-Terrassenbeet, die Größere wartet noch auf einen Platz an der Hauswand (die noch von versamten Tomaten okkupiert ist).

Auch die, teilweise schon uralten, Pelargonien (fälschlicherweise "Geranien" genannt) verlassen die schattige Park-Sommerfrische schon bald: Im Haus blühen sie dann den ganzen Winter weiter. - Nachhaltigkeit beginnt bei Pflanzen, die man nicht einfach erfrieren läßt bzw. am Ende des Sommers wegwirft! 



Der trockene Sommer war wohl ungünstig für den Absatz von Hortensien (Hydrangea = griechisch, "die Wassertrinkerin"). Deshalb "mußte" ich einige, vertrocknete, runtergesetzte und stehen gelassene Exemplare retten. Diese Weiße steht jetzt hinter dem Pavillon, zwischen Werner Dierks (hinten) und Climbing Souvenir de la Malmaison (vorne). Was ihr jetzt noch gefährlich werden kann sind die !%/&%$§" Wühlmäuse.



Das Pavillon Beet ist dieses Jahr durch den stark gewachsenen Walnuß-Baum sehr beschattet (im Winter muß er aufgeastet werden damit man wieder drunter durch kommt).

Das große TH Beet gegenüber hatte Susanne (DANKE!) im Juni auf Vordermann gebracht, die Rosen und Clematis an den Rankgerüsten davor im Juli Purpurhexe zurückgeschnitten (DANK auch nochmal an dich/euch!).



Die Rosen am Pavillon hat der Schatten des Walnuß-Baums wenig gestört...




...Wie man hier an Blushing Bride sieht.




Manchmal gibt es Linaria purpurea-Pflanzen (hier mit Hummel), die nicht violett sondern fast blau blühen. Diese dürfen sich gerne weiter versamen.
Rückschnitt von Verblühtem läßt sie bis in den Herbst nachblühen.




Frédéric Mistral neben dem Eingangstor.




Ein Stück dahinter gerettete T(ee) H(ybriden) der Sorte Parole...Ein besonders passender Name für diesen Bereich ;-)



...Im Frühsommer bekamen sie einmal Wasser und Flüssigdünger, seitdem blühen und duften sie ohne Pause. Nur schade, daß ihre Farbe sich bei Sonne schlecht fotografieren läßt.
Im Hintergrund kann man sehen, wie umfangreich der Komposthaufen am Parkstreifen schon wieder geworden ist.




Blüten einer der Stanwell Perpetual-Pflanzen im Eingangsbereich. Diese Sorte hat sogar ohne Gießen (und ohne Ausputzen) die gesamte Saison hindurch geblüht (aktuell auch noch).




Die letzten Blüten des roten Rugosa-Sämlings im Eingangsbereich...




Er mußte komplett zurückgeschnitten und ausgegraben werden: ...




Da, wo auf diesem Foto noch der blaue Tisch steht, kommt nämlich ein mobiles Holzhäuschen hin. "Angeliefert" und (labradorblau) angestrichen ist es schon, wartet nur noch auf einige starke Männer, um auf seinen (mit Betonplatten unterlegten) Platz getragen zu werden.




Der hübsche Rugosa-Sämling, der dafür seinen bisherigen Standort verlassen mußte, wächst hoffentlich am Zaun zur Straße gut an....




...und in Form eines Ausläuferchens auch neben der Bank gegenüber.

Das Foto ist etwa zwei Wochen alt. Seitdem ist auch das kleine Remontant Beet mit dem gegenüber liegenden Anfangsstück der Südseite (rechts im Bild) größtenteils zurückerobert (seit dem ersten Durchgang im Frühsommer war dort schon wieder Dschungel entstanden). 

Neue Fotos (nicht nur) davon sind zur Zeit leider nicht möglich: Die Digi hat endgültig ihren Geist aufgegeben (bzw. kann das Objektiv nicht mehr ausfahren). Die zweite Digi dieses Haushaltes auszuleihen erfordert noch einige Überredung, ich arbeite aber dran...

Mangels Digi leider ohne Foto-Beweis: Einige Remontant Rosen des obigen Beets blühen grade wieder nach. 



Zum Schluß noch ein Bild von Gruß an Labenz am Pavillon. - Ich liebe diese Regensonnewolken-Stimmungen im Park ganz besonders.

Gute Nachrichten gibt es bezüglich der Klara Meins gewidmeten Rosen-Neuzüchtung: Uve und Doris Jannsen haben eine öfterblühende, besonders schöne, rote Sorte unter ihren Sämlingen als Namensrose für Klara ausgewählt. Ein erstes Exemplar davon kann vermutlich schon diesen Herbst auf ihr Grab gepflanzt werden.

Insgeheim hatte ich bis Mitte August darauf gehofft, den Park bis Anfang September so in den Griff bekommen zu können, daß noch kurzfristig eine September-Veranstaltung möglich würde. Dafür war das Unkraut aber doch zu hartnäckig und ich zu alt und zu langsam (den einen oder anderen, knochenbedingten Arbeitsausfall-Tag gab es leider doch). 

Die Park-Stimmung war und ist aber trotzdem ganz gut: 
Die schon geschafften Arbeiten sind so nachhaltig wie möglich erledigt. Es gab inzwischen mehrmals relativ ergiebigen Regen (den ich allen immer noch Trockenheitsgeplagten ebenfalls wünsche!). Einige Neupflanzungen und weitere Errungenschaften werden sich in der nächsten Saison positiv bemerkbar machen. 
- Und es gab viele Anlässe, nach Arbeitsschluß zufrieden auf das jeweilige Tagwerk zurück zu schauen: Dankbare Pflanzen, wunderbares Abendlicht, ordentlich viele Schubkarren gerodeter Schönheitsbedroher, relativ viele Insekten (und was sonst kreucht und fleucht), ein treuer und wachsamer Begleiter...
Sowie eine ruhige, starke und frohe Zuversicht, daß alles gut wird, auch wenn vieles (noch) nicht danach aussieht...

In diesem Sinne Viele Liebe Grüße,
Raphaela & Rocco


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Vorsicht! Politikbereich!


Der größte Schock der zurückliegenden Wochen war der feige Mord an einem weiteren Helden des Donbass, Alexander Vladimirovich Zakharchenko, der am 31. August Opfer eines globalistischen Bombenangriffs wurde.
Gemeinsam mit dem Leiter der Volksrepublik Donetsk starb einer seiner Leibwächter, zwölf weitere Menschen wurden, teilweise schwer, verletzt.

Hier ein kurzes Video von seiner Trauerfeier:

Mein tiefes Mitgefühl gilt auch den Angehörigen aller weiteren, direkten und indirekten Opfer der Globalisten: Den militärischen, wie u. a. in Syrien, als auch den zivilen, vom Yemen bis zum öffentlichen Raum westlicher Länder. Alle diese Opfer bleiben unvergessen und ihr Andenken in Ehren.
Den Verletzten und Vergewaltigten wünsche ich gründliche Heilung an Körper und Seele.

Je suis Donbass

Heimatliebe ist kein Verbrechen.

Besondere Aufmerksamkeit aller Globalismus-Gegner und Patrioten verlangt der "compact for migration", der in Deutschland im Dezember ratifiziert werden soll. Details und Links zu den offiziellen Papieren findet man u. a. hier:

An der Petition dagegen kann man sich hier beteiligen:

Dieses "historisch einzigartige Experiment" (Yasha Mounk), in dem wir alle ungefragte Versuchskaninchen sein sollen, würde nicht nur jede staatliche Souveränität zerstören sondern auch Demokratie, Aufklärung, Menschenrechte und es erfüllt den Straftatbestand des Völkermords: 

§ 6 Völkermord
(1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,
1. ein Mitglied der Gruppe tötet,
2. einem Mitglied der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in § 226 des Strafgesetzbuches bezeichneten Art, zufügt,
3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,
4. Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen,
5. ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe überführt,
wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft...


Ständige Leseempfehlungen:

u. v. m.

Extra*** für diesen Artikel:
https://www.cicero.de/innenpolitik/gruene-bayern-landtagswahl-katharina-schulze-oekoliberalismus-linksgruen
Da das bis vor einiger Zeit auch weitgehend "mein" Milieu war, kann ich jedes einzelne Wort davon bestätigen.

"...Vielmehr dient die Globalisierungsideologie der möglichst reibungsarmen weiteren Konzentration von Eigentum auf ganz wenige: Die Welt soll zu einem einheitlichen Markt, einem globalen Ort der perfekten Verwertung des Verhaltens von Arbeitnehmern und Konsumenten ohne nennenswertes Realeigentum gestaltet werden..."
aus https://www.achgut.com/artikel/liebe_linke_das_muesst_ihr_leasen_ehrlich

Ein aktuelles Beispiel dafür, wie die Globalisten uns ver***schen möchten:
https://sciencefiles.org/2018/09/18/journalismus-am-tiefpunkt-integrationsklima-prima-methode-verheerend/

Ein mindestens genauso krasses Beispiel ist die aktuelle Äußerung von Herrn Schäuble:
"Man solle nicht allzu stark die Hoffnung schüren, dass die Großzahl der Menschen zurückgeführt werden könne."
Die vorsätzliche, planmäßige, grundgesetz- und völkerrechtswidrige Auflösung des Staates wird damit genauso offen bestätigt wie die Weigerung der Politik, den Bürgern Sicherheit und rechtsstaatliche Verhältnisse zu gewährleisten. Oder auch nur Versuche zu deren Wiederherstellung zu unternehmen.

Weiterhin wichtig: Den Globalisten- und Kriegstreiber-Medien ihre Einnahmen entziehen indem man nicht mehr auf ihre Websites verlinkt. Wie s geht, kann man hier nachlesen:
(Zitat) #MSMBoykott auf dem Handy: Artikel kopieren, http://archive.is  aufrufen (habe ich in einer Notiz gespeichert) einfügen, Archive-Version kopieren u in den Tweet einsetzen.
http://archive.is

Ist ganz einfach. Beispiel "Rettungsstellen-Mitarbeiter in Angst" (ursprünglich auf der Website von welt): http://archive.is/TUDUT

Es sind u. a. junge Frauen wie diese, die von globalistischen Politikern, Medien und "Feministinnen" durch deren Hofierung islamischer Verbände wie DITIB verraten werden:
https://twitter.com/i/status/1043797040332001281

"Man kann der Welt nicht helfen indem man das eigene Volk zugrunde richtet" (Viktor Orban)

Es gibt tatsächlich immer noch Utopisten, die glauben, mit solchen "Mitbürgern" wie in den folgenden Videos "Einzelfall-artig" eingefangen könnten europäische Rechtsstaaten Bestand haben:
https://www.youtube.com/watch?v=dbhA1xl5Ppo
https://youtu.be/J188q0YOaG8
https://twitter.com/i/status/1038711650877169664
https://twitter.com/i/status/1038357592031023104
https://www.youtube.com/watch?v=7-MbwL6Ksk8


Früher ganz normale Positionen zum Thema Integration (u. a. von Frau Merkel):https://twitter.com/i/status/1040868130837463040
Die sehr berechtigte Frage, die jemand auf Twitter dazu stellt, ist, warum wir wie die Lemminge hinter Leuten her rennen sollten, die die Orientierung verloren haben? - Mir fällt kein Grund dafür ein, der mit Vernunft oder Verantwortungsbewußtsein kompatibel wäre.










Freitag, 17. August 2018

Reconquista Rosenpark!


Das große Bourbon Beet gehört zu den Bereichen des Rosenparks, die bereits zurückerobert sind.

Wie die meisten öfterblühenden Rosen war auch Mme Charles Baltet (vorne rechts) nach den Spätfrösten stark zurückgefroren und stagnierte dann wegen sommerlicher Trockenheit im Wachstum. Nachdem es endlich ein paar mal geregnet hat, wird das nun aufgeholt.




Die Phloxe in diesem Beet hatten Glück denn wo aufgeräumt war wurde auch mindestens einmal gegossen. Darum blühen sie noch (und teilweise wieder) obwohl ihr Standort sonnenexponiert ist.

Die großen, sommerblühenden Bourbon Rosen (rechts im Bild z. B. "Nova´s Chiara") sind (manche bereits zum zweitenmal) stark zurückgeschnitten.




Ein Foto vom hinteren Teil des Westwegs von Anfang Juni, kurz vor der Kurve, wo er komplett unpassierbar war: Ausläufer von Wildrosen hatten sich durch kleine Folienlöcher mitten auf dem Weg gezwängt und waren schon an die 2m hoch und breit. Hinter der Kurve hatte Morning Blush sich bis auf die Polyanthas und kleineren Multifloras auf der gegenüberliegenden Seite gelegt. - Dank an die Freiwilligen, die bei der Rückeroberung dieses Bereichs geholfen haben!




Inzwischen haben sich die kleinen, öfterblühenden Rosen dieses Teils der Westreihe, die noch im Juni von hohem Gras und Weidenröschen verdeckt waren, gut erholt. Sogar  einige Totgeglaubte sind nach mehrmaligem Gießen wieder ausgetrieben.

Die große Rose ganz rechts ist die Rubiginosa Hybride Amy Robsart, die auf dem vorigen Foto links im Bild noch blüht.



Blick zurück in Richtung Eingang...




... In diesem Bereich sind ca. zehn neue Rosen gepflanzt, die während der langen Trockenperiode natürlich regelmäßig (per Gießkanne) gegossen werden mußten. 

Die armen Phloxe haben bei diesen Gelegenheiten auch ein bißchen Wasser abbekommen. Trotzdem mußten viele bereits zurückgeschnitten werden um sich zu erholen. Ob auch die vertrockneten Astilben und das weiße tränende Herz nochmal neu austreiben werden ist leider fraglich.




Auf der anderen Wegseite kann man durch das vorher völlig undurchdringliche Alba Beet jetzt wieder durchgucken und -laufen. Die meisten Albas sind schon zurückgeschnitten. So wie Princesse de Lamballe (rechts vom Pflaumenbaum) und "Schöne aus Angeln" (daneben). Von letzterer sind schon Ausläufer getopft. 




Ein Stück weiter zurück blüht grade St. Swithun nach und steht jetzt wieder frei: Im Juni war sie noch von zudringlichen Albas eingezwängt.

Sogar der Sempervivum-Teppich zwischen Rose und Pflaumenbaum wäre in der Trockenphase fast vertrocknet und brauchte einen Schluck Wasser zum Überleben.




Im Inneren des Alba Beets habe ich einige vergessene Rosen wiederentdeckt: Ganz links z. B. Corporal Johann Nagy, der eine letzte Blüte zeigte als ich dort grade arbeitete. Daher weiß ich jetzt, daß seine Blüten gut duften, mittelgroß sind und von einem schönen, dunklen, bläulichen Rot (vorher hatte ich seine Blütezeit immer verpasst).




Der Westweg etwas weiter vorne, in Höhe des kleinen Bourbon Beets (rechts).
Hier war das Arbeiten an Hitzetagen gegen Abend etwas angenehmer weil die Linden an der Straße ab dem späten Nachmittag Schatten spenden.




Ein Stück weiter Richtung Eingang haben auch die Portland Rosen Wasser per Gießkanne bekommen. Der Regen von letzter Woche (obwohl nicht wirklich durchdringend) bewirkt jetzt zusätzlich kräftigen Neuaustrieb.




Durch den lange ersehnten Regen wird langsam auch der westliche Grasweg (hier zwischen Damaszener - auf der linken und kleinem Bourbon Beet auf der rechten Seite) wieder grün.

Die Damaszener (und Portland -) Rosen auf der linken Seite sind nicht gegossen worden und haben die Trockenheit auch so gut überstanden. 




Einige Obstbäume dagegen sahen gar nicht gut aus: Zwei Apfelbäume, sie Süßkirsche und ein Pflaumenbaum konnten nur durch intensives Wässern in letzter Stunde gerettet werden. Der Apfelbaum rechts im Bild, im Gallica Beet, hat vielleicht vom Gießen der freigelegten Phloxe in der Nähe profitiert, jedenfalls brauchte er kein zusätzliches Wasser.

Der große Hibiscus syriacus auf der linken Seite (an der nordwestlichen Ecke des großen Bourbon Beets) hat sich ebenfalls gut gehalten. Einige kleinere dagegen waren vor dem Regen schon ganz gelb. 

Die großen Ausläufer auf der rechten Seite dieses Mulchwegs sind von Duchesse de Berry, die kleinen in der Mitte von der US-Variante von Great Western. "Geerntet" werden sie erst im Herbst, denn die Container-Stellfläche ist schon voll.




Auch auf der anderen Seite des Mulchwegs ist es jetzt wieder lichter und transparenter: Noch im Juni waren die Gallicas so über den Weg und ineinander gewachsen, daß dort kaum durchzukommen war.




Inzwischen kann man auch durch den hinteren Teil des Gallica Beet wieder durchgucken: Mutterpflanzen wie (im Herbst zu rodende) Ausläufer sind stark zurückgeschnitten, Brombeeren, Wildtriebe, Weidenröschen und Co eliminiert...




... Einige vorher völlig überwucherte Phloxe blühen jetzt sogar.




Der Mulchweg zwischen Gallica - und Centifolien Beet ist (nach freundlicher Vorarbeit einer Geburtstagsgesellschaft im Juli) inzwischen auch wieder durchgängig begehbar.
Souvenir du Docteur Jamain (die Remontant Rose an der Stange in der Bildmitte) setzt, angeregt durch Luft- und Lichtzugang, grade zu einer weiteren Blüte an. 

Ganz rechts sieht man Jenny Duval, die sich vor dem Rückschnitt soweit in und über den westlichen Grasweg vorgearbeitet hatte, daß er nur noch halb so breit war (einige Ausläufer sind bereits getopft).




Aus der anderen Richtung des bis vor kurzem unpassierbaren Wegs sieht man, daß vom Centifolien Beet (rechts) bisher nur die hintere Hälfte zurückerobert ist...




...Dort liegt schon frisches Stroh, das immer erst verteilt wird, wenn die (hier: weiße) Folie gründlich von humushaltigem Material gesäubert ist,  samentragende Spontanvegetation weiträumig entfernt und ihre Wurzeln sorgfältigst (!) ausgegraben wurden.
Weiter vorne ist noch Dschungel, genau wie im gesamten Rest der Anlage.

Die Zurückeroberung geht langsam voran: Meist arbeite ich, hitze- und/oder knochenbedingt, nur vier bis sechs Stunden täglich (mit wieder zunehmender Tendenz). Dafür aber fast jeden Tag.
Gründlichkeit ist das A und O: Eine Arbeit, die nur oberflächlich durchgeführt wird, ist nicht nachhaltig (und oft sogar kontraproduktiv). - Und wer weiß, wie lange es dauern wird, bis ich die bereits gesäuberten Bereiche das nächste mal erreiche? Die letzte Grundreinigung von Alba -, Gallica - und Centifolien Beet ist fast drei Jahre her...

Ich weiß, daß die Wetten gegen mich stehen und kaum jemand glaubt, daß ich es (erst recht noch in diesem Jahr) schaffen kann, den Park wieder komplett in den Griff zu kriegen. Aber ich WILL und WERDE es schaffen. 
So wie ich fast alle Pflanzen herangeschleppt und eingepflanzt habe, werde ich sie jetzt auch nach und nach wieder freilegen und alles nochmal (fast) neu anlegen: Gegenüber der Kraft- und Disziplinanstrengung, die die Erstanlage gebraucht hat, ist die Zurückeroberung fast ein Klacks. 

Neben den gelegentlich freiwillig Helfenden und allen weiteren Ermutigern, den im Park lebenden Tieren und der Schönheit und Dankbarkeit der schon wieder freigelegten Pflanzen gibt es eine weitere Motivation: Die metaphysische und metapolitische Ebene der Rückeroberung (Reconquista) und die läßt kein Nachlassen, erst recht kein Aufgeben, zu. Aus ihr resultiert der größte Teil der zuversichtlichen Gelassenheit (an gesundheitlich und/oder wettertechnisch ungünstigeren Tagen: des Stoizismus), die mich bei diesem Projekt - jeden Tag ein bißchen weiter - voranbringen.




Auf diese Weise rückt auch das bedrohliche (weil extrem stachlige) Rugosa-Dickicht langsam in den Sichtbereich des zu Erledigenden: Hinter den Centifolien im Bildvordergrund "dräuen" schon Henry Hudson und Belle Poitevine (vor  dem nächsten Pflaumenbaum). 

Den Weg zwischen Centifolien und Rugosas hat Sabine schon freigeschnitten (danke!), so daß von dort aus erste Breschen zu schneiden möglich wird (sobald das Centifolien Beet fertig ist, was mit Glück morgen, bzw. heute, zu schaffen sein könnte).




Gegenüber vom Centifolien Beet liegt der hintere Teil des Alba Beets, der bis vor einigen Wochen noch ein dichtes Brombeergebüsch war. Erstaunlicherweise hatten darunter viele kleine, öfterblühende Rosen überlebt. 

Der treue Rocco läßt mich nie aus den Augen: Auch bei der größten Hitze  ließ er sich nicht dazu überreden, an einem Schattenplatz zu warten, sondern "muß" mich bei jeder Schubkarrenfuhre nach vorne (zum Holz- und zum Komposthaufen, deren Ingredienzien jeweils strikt zu trennen sind) begleiten. Tapfer der Hitze widerstehend, trotz dickem,schwarzen Pelzmantel und einigen Pfunden Übergewicht, sowie SEHR wachsam: Jeder sollte (mindestens) einen (im Optimalfall großen, dunklen) Hund haben. Besonders in diesen Zeiten.

Freundliche Besucher brauchen übrigens keine Angst haben, falls er sie kurz "anmeldet": Böse wird er nur im Gefahren- oder Bedrohungsfall, was seiner Aufgabe entspricht.




Ca. zwanzig neue, öfterblühende Rosen sind seit der Rückeroberung dieses Bereichs neu dazu gekommen und konnten per Gießkanne durch die Trockenperiode gebracht werden: Jedes Lebewesen auf der Welt soll jederzeit genug frisches, sauberes, kühles Trinkwasser haben. Auch dieses Mantra ist Teil der Metaphysik und des "Garten-Voodoo".




Die von diversen Grabbeltischen geretteten, neuen, kleinen Stauden haben größtenteils ebenfalls überlebt. Im September kommen umzupflanzende Geteilte dazu und nächstes Jahr wird es dann hoffentlich wieder so schön wie früher.




Von der anderen Seite, aus dem Alba Beet heraus, fotografiert: Links biegt der westliche Grasweg nach Nordosten ab. Bis zu diesem Punkt ist auch die Nordreihe (links hinten im Bild) schon zurückerobert, bedarf aber sicher eines zweiten Durchgangs: Im Juni war der Boden noch wie Beton, deshalb waren in der ersten Runde wahrscheinlich noch nicht alle Unkraut- und Brombeerwurzeln komplett eliminierbar.




Soweit wie der Boden auf der linken Seite dunkel ist war Jenny Duval aus dem Gallica Beet in den Grasweg gewachsen. Inzwischen kommen mitten im Weg wieder zusätzliche Ausläufer.

Gegenüber, im Alba Beet, sieht man rechts die immer noch staatliche, obwohl bereits stark zurückgeschnittene R. gallica "Splendens", von der ebenfalls schon viele Ausläufer getopft auf neue Plätze warten.




Ganz rechts, im vorderen Bereich des Alba Beets, die minimierte Russelliana und davor, an der Eisenstange, die von Russelliana- Überhang befreite Geschwinds Nordlandrose II.

Phlox subulata "Pink Lady" an der Beetkante ziert sich diesen Sommer mit der sonst üblichen Nachblüte, wahrscheinlich war es der Dame bisher zu trocken. 




Stauden-Clematis und Blutweiderich am Pavillon. Für eine Pflanze humos-frischer Naturstandorte hat der Blutweiderich (Lythrum salicaria) die Trockenheit erstaunlich gut durchgestanden.




An der Westseite des Teichs blühen jetzt die neu gesetzten Phloxe. Die selbst versamte Malva moschata, hinten im Bild, wird bald remontieren. Der Blutweiderich ist inzwischen schon leicht zurückgeschnitten und blüht nach: Das Foto ist von Anfang Juli,als die Wiese noch in passablem Zustand war. - Alle Stauden blühen dieses Jahr früher als üblich (bzw. haben früher geblüht).

Der Teich hat dieses Jahr öfter Algen als sonst weil das Wasser zu warm ist. 
An´s Südende muß für zukünftige Beschattung ein schnell -, aber nicht zu hoch wachsender Baum. Falls jemand eine Idee für einen Geeigneten hat bitte ein mail schicken!
                                                        

                                                           

Mit einem Blick auf Stanwell Perpetual am östlichen Teichrand schließt die Reihe aktueller Fotos für heute...

Weiter geht´s mit ein paar (von sooooo vielen, die bis zum Winter warten müssen) vom Juni:




Die "Berkenthiner Rose" am Westzaun, frisch (traurigerweise, aber es ging nicht anders, mit vielen Blüten und Knospen) zurückgeschnitten.



Fritz Nobis (rechts) und R. gallica x R. pendulina (links) in der Westreihe. In diesem Bereich muß ich alle paar Tage nachwachsende Winden und wieder austreibendes, großes Weidenröschen nachroden. Die Erst-Rodung Anfang Juni hatte schon fast eine Woche gedauert. Diesen Feinden muß man hartnäckig zu Leibe rücken.



Fritz Nobis aus der Nähe.




Die Südseite des Damaszener Beets.

Leider war die -dazu auch noch verfrühte - Hauptblüte der sommerblühenden Rosen in dieser Saison wegen der großen Hitze fast so schnell vorbei wie sie eingesetzt hatte. Der Rosenduft liegt trotzdem noch in der Luft, wie eine Verheißung des nächsten Sommers.

Piet hat im Juni mit seiner neuen Kamera viele hoch aufgelöste (Stand-) Bilder (eigentlich sogar ein Video, aber für dessen Bearbeitung reichen unsere Speicherkapazitäten nicht) gemacht. - Viel Material für lange Wintertage.




Die nördliche Teichseite im Juni, mit Mme Legras de St. Germain (links, vor der Bank) und einer Blanchefleur (rechts).

Die Stauden-Clematis links und rechts von der Bank sind inzwischen wieder so groß wie ich und blühen bald. 
Rechts von Blanchefleur schimmert rosa...



......der inzwischen sehr große, selbst dort angesäte Rugosa-Sämling hervor und gefällt mir immer besser.




Auch mit der weiteren Entwicklung des Multiflora-Sämlings, der sich unter einem Buchs des Pavillon Beets angesät hatte, bin ich sehr zufrieden.




Die blaue Original-Teichbank ist leider immer noch nicht repariert und neu lackiert, es gibt zuviel anderes zu tun.

Der geschenkte, kleine Sauerkirsch-Baum (rechts) hatte dieses Jahr die ersten Früchte: Ich würde mich übrigens freuen, mal wieder was von seinem Spender zu hören.

Die Vièrge de Cléry in der Bildmitte remontiert grade wieder und sieht viel besser aus seit das Ameisennest in ihren Wurzeln beseitigt ist.


- Zum Schluß noch ein paar Fotos aus dem Hausgarten (der im Frühling auch einige Rückeroberungsanstrengungen erlebt hat):




Dieses Rattan-Regal (links an der Hausrückwand) habe ich meiner aufräumwütigen Familie in letzter Sekunde entrissen und blau lackiert: Es sollte auf den Sperrmüll (von dem ich es vor vielen Jahren gerettet hatte), macht sich aber in diesem neu gestalteten Beet viel besser. Für solche Ergebnisse lasse ich mich dann auch gerne "Messi" nennen ;-)

Das Foto ist von Ende Mai oder Anfang Juni, die angefangene Treppchen-Baustelle im Hintergrund ist dieses Frühjahr leider noch nicht fertig geworden. 



Ein Juni-Foto von der Südseite, wo die alte Original-Pink Leda (von Chrischan) grade mit der Blüte beginnt. 

Die Linde (an der Straße) muß im Winter endlich mal wieder gestutzt werden.




Die Kater-Brüder morgens unterwegs in Richtung Nachbargarten.




Morgenlicht auf der Hausterrasse und Suchbild: Wer sieht den roten Kater?




Rechts am Balken steht jetzt der alte Jacques Cartier,...




...dahinter die alte Ombrée parfaite (alias "Orphéline de Juillet").




Blick durch Jacques Cartier zum (leider immer noch kaputten) Teich (mit Tannenwedel/Hippuris vulgaris).




Im Beet an der anderen Seite dieser Terrasse blüht (aktuell auch wieder) "Königin von Russland".




Piet gießt jeden Tag nicht nur unsere ganzen Kübelpflanzen sondern auch Teile des Gartens. 
Einige im Frühling neu gesetzte Koniferen haben leider trotzdem nicht überlebt. 

Merke: Immergrüne nur noch im Herbst pflanzen oder (so wie den Kleinen links neben dem Gartenstuhl) erstmal eine Saison im Topf ziehen.




Dieses Juli-Foto weist noch auf die (inzwischen vorübergehend eingestellten) Umbau-Aktivitäten des Frühsommers hin: Meine Schwester wird nun doch anderen familiären Prioritäten folgen (hurra, ich werde Großtante! :-)) und nicht in den Norden ziehen.

Den Birnbaum, links im Hintergrund, hat Piet grade noch vor dem kompletten Vertrocknen gerettet: Im weiteren Juli-Verlauf wurde sein Laub immer schütterer. - Ich hoffe, er erholt sich noch, denn auch er hat eine besondere Bedeutung.




Der alte Original-René d´Anjou, leicht versetzt vom früheren Standort, hat im Juni üppigst geblüht.
Im Park gibt es davon viele "Enkel", die teilweise schon genauso groß sind und im Herbst gerodet werden müssen: Gerne an Selbstabholer abzugeben denn zum Verschicken sind sie zu groß.

- Mehr hoffentlich in nicht mehr so großem Zeitabstand (buddeln hat aktuell Priorität)...

Viele Liebe Grüße,
Raphaela

Je suis Donbass!

Heimatliebe ist kein Verbrechen.

Achtung: Die Globalisten versuchen mal wieder, einen "Kriegsgrund" zu erfinden:

In Deutschland stehen CDU, FDP und Olivgrüne schon bereit, diese weitere Lüge als Vorwand für einen weiteren, völkerrechtswidrigen "Eingriff" zu verwenden.


In Abwandlung eines Tweets von https://twitter.com/KokoLores20?lang=de :

Liebe Linke, Medien und Politiker, aus mir eine Rechte zu machen war echt nicht einfach:

Ich war zweimal Mitglied bei den Olivgrünen und hab jahrzehntelang PDS/Die Linke gewählt.

Ich habe viele Freunde und Bekannte im und aus dem Ausland.

Meine Lebensarbeit dient der Erhaltung der Biodiversität.

Ich fliege nie und fahre so wenig Auto wie möglich.

Aber ihr habt es mit eurer Heuchelei und Globalisten-Unterstützung geschafft, mir alles Linke und Grüne verächtlich zu machen.

Ebenfalls angeregt durch Kokolores (der ich während meiner 2 1/2 Wochen bei Twitter gefolgt bin) möchte ich dazu aufrufen, den Kriegspropaganda- und Manipulationsmedien zu ihrem verdienten Entschlafen zu verhelfen. Wie das geht, ist hier nachzulesen:

https://twitter.com/AlexStuetzer4/status/1038923778116468737

Weitere aktuelle Leseempfehlungen:



(Zitat:) "...Wenn dein Wunschdenken und die Realität im Widerspruch stehen, wird die Realität gewinnen, immer...."




(Leider) sehr zutreffender Cartoon:


Demo-Termine u.a. findet man hier:

Die Polizei wird uns nicht schützen können. Ein Beispiel:

Auch immer wieder lesenswert ist Michael Klonovsky:

Interessante Diskussion:

"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen." - Michael Klonovsky